Tea-Time

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Heute war ich bei meiner Nichte zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Eigentlich war es eine Housewarming Party, sprich eine Einweihungsfeier für die Familie.

Natürlich hab ich Brot (Hefezopf – Rezept aus dem grünen Grundkochbuch mit Nanna‘s Zopfgewürz verfeinert) und mein Kräutersalz mitgebracht. Warum Brot und Salz? Wer heute zu einer Wohnungseinweihung Brot und Salz schenkt, wünscht dem Neubewohner Wohlstand, Sesshaftigkeit und Gemeinschaft, und bewahrt ihn vor bösen Geistern.

Aber ich versprach auch etwas zur Kaffeetafel mitzubringen und musste an Scones denken.

Meine Heidelbeer-Scones machten sich zwar etwas selbstständig (sprich gingen etwas aus der Form) aber sie waren schön fluffig und Geschmacklich einfach nur Top.

Hier das Rezept:

Oven auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen.

350g Zopfmehl (od. 35g Dinkel- und 315g Weissmehl)

4 TL Backpulver

125g Butter, kalt in Würfeln

75g Rohrzucker, grob

195g Buttermilch

1 Prise Salz

Alles in den Mixtopf geben und 20 Sek/ Stufe 6 mixen.

Arbeitsplatte bemehlen und Teig daraufgehen und flachdrücken.

150g Heidelbeeren (falls TK etwas angetaut) auf den Teig geben und den Teig „zusammenfalten“. Beeren einarbeiten ohne den Teig zu fest zu kneten, das mag er nämlich nicht.

mit bemehlten Händen wieder flachdrücken (3 cm dick) und mit einer bemehlten Cookieform/ einem Servierring oder einem Glas (5-6 cm Durchmesser) Kreise ausstechen.

Diese auf mit Backpapier belegten Backblech geben. Restl. Teig zusammenfügen und gleich verfahren.

1 Ei

Mit Eigelb bestreichen und 12-14 Min auf mittlerer Schiene Goldgelb backen.

Auf Gitter abkühlen lassen und mit Clotted Cream oder geschlagenem Doppelrahm und Marmelade servieren.

 

 

 

Quinoa Pudding mit Himbeersauce

Quinoa

Wie im vorhergehenden Post versprochen hier ein erstes übersetztes Rezept von dem Buch “Steaming Hot” von Sophie Handschuh.

Das Rezept eignet sich als Frühstück oder auch als Dessert (Achtung es sättigt jedoch ganz gut) . Es kann gut vorbereitet werden und die Himbeersauce kann auch sehr gut mit Mangosauce oder irgendeiner anderen Fruchtsauce ersetzt werden.

Der Quinoa Pudding kann gut einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden und eignet sich daher auch für einen Einzelhaushalt, oder wenn man sich am nächsten Tag noch etwas süsses mit ins Büro nehmen will.

Das gute an Quinoa ist, das es wenig Kohlenhydrate hat, und viel vegetarische Proteine. Ersetzt ihr nun auch noch den Zucker mit Birkenzucker, dann könnte das Dessert fast als Low-Carb durchgehen.

Ihr benötigt für Eure Himbeersauce:

300g Himbeeren
100g Zucker            (wer es weniger süss mag kann gerne etwas reduzieren, Ich hab 80g                                       genommen, oder ersetzt den Zucker mit Birkenzucker)
1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt

Himbeeren, Zucker und Vanillemark in den Mixtopf geben und für 6 Min./ 100°C / Stufe 2 kochen. In eine Schüssel umleeren und Mixtopf ausspühlen.

Für den Quinoapudding benötigt ihr:

1 Bio-Zitrone, nur die Schale (mit Sparschäler abgeschält)
400g Kokosnussmilch                 (wer das nicht mag, kann auch beliebig mit Kuhmilch,                                                                  Mandelmilch, Hafer- oder Reis-milch ersetzen)
150g Quinoa, kurz im Sieb abgewaschen
50g Ahornsirup (Agaven-Dicksaft geht auch)
30g Kokosnussöl + etwas mehr um die Ramequin auszupinseln/fetten.
1 TL Vanilleextrakt (wenn ihr keines bekommt, dann nehmt noch etwas Vanillemark von ½ Schote oder ersetzt 25g Ahornsirup mit 2 TL Vanillezucker)
1 TL Ceylonzimt
1 Banane, in Scheiben ( ich hatte keine und hab einfach bei Schritt 3 eine Handvoll getrocknete Bananenchips dazugegeben)

  1. Abgeschälte Zitronenzeste in den Mixtopf geben und für 10 Sek. / Stufe 10 pulverisieren
  2. Kokosnussmilch hinzufügen und für 4 Min. / 100°C / Stufe 1 aufkochen
  3. Quinoa, Ahornsirup, Kokosöl, Vanilleextrakt und Zimt hinzufügen und für 20 Min. / 100°C / Linkslauf 1 kochen
  4. Bananenscheiben dazugeben und für 15 Sek / Stufe 3 unterrühren.
  5. 6 Ramequin (Weckglas/Puddingförmchen/Kaffeetassen gehen auch) mit etwas Kokosöl ausfetten, den Pudding darauf verteilen und in den Varoma und den Varomaeinsatz stellen)
  6. 500g kochendes Wasser in den Mixtopf geben und den Varoma aufsetzen und mit Varomadeckel verschliessen. Dann die Puddings für 20 Min. / Varoma / Stufe 2 schonend dampfgaren.

Ihr könnt nun wie ich, die Sauce einfach auf die Puddingförmchen verteilen und das Glas so servieren wie es ist, oder ihr stürzt den Pudding auf einen Dessertteller und nappiert die Himbeersauce darüber.

Mir, meinem Bruder und meiner Schwägerin hat der Quinoa Pudding gut geschmeckt. Mein Mann, konnte sich an den Gedanken Quinoa in süsser Form zu essen nicht wirklich gewöhnen – dafür gabs für mich mehr 😉

Als nächstes werde ich Euch an meinen abgewandelten, gedämpften Hoisin-Pilz-Hefeklösse (Boutze)  teilhaben lassen und ob es mit dem tieffrieren geklappt hat……

Frühsommerträume

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Gestern waren wir bei lieben Freunden zu einem Wine and Dine (eigenlich war es ein Lunch) eingeladen und ich wurde gebeten ein Dessert mitzubringen. Eigentlich wollte ich eine Erdbeer-Ricotta-Pistazien-Terrine mitbringen, aber ich konnte mein Rezept nicht finden.

Also, was tut Frau? Sie googlet und stolpert über folgendes Rezept:

https://www.daskochrezept.de/rezepte/erdbeer-pistazien-kranz-mit-ricotta

Dies hab ich nun jedoch für den Thermomix® umgesetzt, da es mir viel einfacher schien. Auch hab ich 1 Ei mehr dazugetan, da mir der erste Pistazienkuchen „zerbröselt“ ist.

Karin’s Erdbeer-Ricotta-Pistazien-Kranz

Für den Teig (Pistazienkuchen)

Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft: 160 Grad/Gas: Stufe 2–3). Gugelhupf-­ oder Springform mit Rohrbodeneinsatz (Ø 22 cm) fetten, mit Semmelbrösel/Paniermehl ausstreuen.

150g Pistazien, geschält (ca. 300-400g ungeschält)

In den Mixtopf geben und für 10 Sek. / Stufe 7 mahlen. In eine Schüssel umfüllen.

225 g Zucker
1 Zitrone (Bio), Schale mit Sparschäler abgeschält

In den Mixtopf geben und für 10 Sek. / Stufe 10 mahlen

200 g Butter
1 Prise Salz
5 Eier
125 g Mehl
2 TL Backpulver
120g Zitronenjoghurt

Restliche Zutaten bis und mit gemahlenen Pistazien zu dem Zitronenpuderzucker geben und für 20 Sek. / Stufe 4 vermischen.

In der vorbereiteten Kuchenform etwa 45 Minuten backen. Komplett abkühlen lassen.

6 EL Holunderblütensirup
5-6 EL Erdbeerkonfitüre

Kuchen auslösen, evtl. Ober­fläche gerade schneiden. Kuchen dann waagerecht halbieren. Mit Sirup beträufeln, Konfitüre aufstreichen, wieder zusammen­setzen.

Für den Belag

200g Sahne, kalt

In den sehr sauberen Mixtopf geben. Schmetterling/Rühraufsatz einsetzen und Sahne mit Sichtkontakt bei Stufe 3,5 schlagen. Dann in eine Schüssel umfüllen.

300 g Ricotta
3 EL Holunderblütensirup
4 EL Zitronensaft (BIO)
1 Pack Sofortgelatine (Gibt es in den grösseren Coops in der Schweiz)
5 EL Puderzucker

Für 20 Sek./ Stufe 4 schlagen. Schlagsahne mit Spatel unterrühren. Pistazienkranz auf eine Tortenplatte setzen, mit der Creme umhüllen. Mindestens 1 Stunde kaltstellen.

4 EL Erdbeer-Limes  (Rezept gibt von Cookidoo.de)
600g Erdbeeren
einige gehackte Pistazien
Betty Bossi Himbeerstreusel (Coop)

Vorm Servieren Erdbeeren wa­schen, abtropfen lassen, putzen und in Stücke schneiden. Mit Erdbeer-Limes beträufeln. Die Erdbeeren auf dem Kuchen anrichten und mit den gehackten Pistazien und Himbeerstreusel bestreuen und geniessen.

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En Guete!

„Normale“ Rezepte umwandeln

Wenn ich meine Begeisterung für den Thermomix® teile, höre ich manchmal, dass ein Hinderungsgrund sich diesen tollen Küchenhelfer zuzutun, daran liegt, dass einige das Gefühl haben, sie müssten nun alles mit der Guided Cooking Function (Geführte Kochfunktion) machen müssten und auf ihre alten Rezepte verzichten müssen.

  1. Der Thermomix® muss nicht alle Abläufe ersetzen, auch wenn er viele ersetzen kann.
  2. Niemand zwingt einen nur noch und ausschliesslich den Thermomix® zum Kochen zu benutzen und auf alles andere zu verzichten. Auch ich nutze viele meiner Küchengadgets nach wie vor. Manchmal, wenn ich die Zeit und die Muse hab, nehme ich sogar das gute alte Küchenmesser hervor und zerkleinere das Gemüse auch noch von Hand, ganz einfach, weil es ein schöner Akt ist und ich die Textur des Gemüses so noch selber bestimmen kann. (e.g. schöne Rauten schneiden)
    Oft mache ich nur die Vorspeise/Nachspeise oder eine Beilage im Thermomix®, den Rest auf dem Herd.

Eigene Rezepte für den Thermomix® umzuschreiben ist gar nicht so schwer. Es gibt jedoch einige Tricks zu beachten. Anfängern empfehle ich erst mal einige Zeit nach dem gründen Grundkochbuch (GKB) zu kochen. Wer ein bestehendes Rezept umschreiben will, empfehle ich ein ähnliches Rezept im GKB oder auf Cookidoo® zu suchen und dies als Vorlage zu benutzen.
Ansonsten geben die Seiten 26-26 im GKB gute Anhaltspunkte, wie man ein Rezept umschreiben kann.
(ich habe Euch unter dem Schokokuchenrezept noch einige Tipps zusammengefasst, welche ich so nicht im Buch gefunden hatte.

Hier jedoch ein Beispiel, wie man ein Betty Bossi Kuchenrezept vollständig mit dem Thermomix® herstellen kann.

Hier erst mal das Original-Betty Bossi Rezept:

Betty Bossi Schokoladentorte

Hier das umgewandelte Thermomix® Rezept:

Springform 24cm Ø gut einfetten (ich nehme hierfür mein geliebtes Backtrennmittel)

6 Eiweiss Rühraufsatz (Schmetterling) aufsetzen und für 6 Min. / Stufe 3,5 steifschlagen.  Den Eisschnee in eine Schüssel umfüllen und zur Seite stellen.Den Mixtopf ausspülen und trocknen.

Hier einige Tipps rund ums Eiweiss-schlagen: https://www.zaubertopf.de/eischnee-thermomix-rezept/

Achtung: Wenn das Eiweiss lange herumsteht, kann es sein, dass es sich wieder verflüssigt. Daher erspare ich mir persönlich oft das Eiweissschlagen mit dem Thermomix® und nehme den Bamix oder den Handmixer kurz zur Hand um das Eiweiss zu schlagen kurz bevor ich es benötige.

125g Mandeln, ganz Für 8 Sek / Stufe 7 fein reiben und in eine Schüssel geben. Alternativ kann im Schritt 6* auch 125g bereits geriebene Mandeln dazu gegeben werden.
125 Zwieback, grob zerbrochen Für 10 Sek / Stufe 4 zermahlen und in eine Schüssel geben.
200g schwarze Schokolade, in Stücken

(Crèmant oder 72% schwarze Schokolade)

3 EL Wasser

Für 10 Sek. / Stufe 9 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben

 

 

…. und mit dem Wasser für 4 Min. / 37°C / Stufe 2 schmelzen.

150g Butter, weich
230g Zucker
6 Eigelb
1 Prise Salz
½ Päcklein Vanillezucker (od. 1 gehäufter TL selbst-gemachter Vanillezucker)
Zur geschmolzenen Schokolade geben und für 20 Sek. / Stufe 2.5 verrühren.
*(SCHRITT 6) Jetzt den Zwieback und die Mandeln dazugeben und nochmals für 20 Sek. / Stufe 2,5 dazugeben.
Eischnee 20 Sekunden im Linkslauf /Umkehrstufe 3 unterheben. Wer er vorzieht, kann dies auch gerne von Hand machen.

Masse in vorbereitete Springform geben und auf unterster Rille bei 180°C Ober-Unterhitze (160°C Umluft) für 50-60 Min. backen. Nach 50 Min. die Garprobe mit Stricknadel oder Holzspiess machen. Kuchen auf Gitter abkühlen lassen. Springform erst nach 5-10 Min. lösen.

GLASUR:
375g Zucker (Alternativ 375g Puderzucker verwenden)

4 EL Wasser
1-2 EL Kirsch

4 EL Schokoladenpulver

20 Sek / Stufe 10 pulverisieren und eventuell mit dem Spatel etwas nach unten schieben.

Wasser und Kirsch dazugeben und für 10-20 Sek. / Stufe 2 glattrühren und 1-2 Essl in einen Spritzsack mit feiner Tülle oder eine selbstgedrehte Papiertülle geben

Zur restl. Glasur geben nochmals 10 Sek / Stufe 2 glattrühren. Evtl. ein paar Tropfen Wasser darunter geben. Masse sollte streichfähig sein.

Schokoladenglasur über den erkalteten Kuchen geben. Dann gleich mit der weissen Glasur aus der Mitte heraus entweder 5-6 zentrische Kreise ziehen oder eine lange Spirale. Dann mit dem spitzen Messer erst von innen heraus 8 mal ziehen und dazwischen 8 mal von aussen nach innen.

Hier nun noch einige Tipps, welche nicht im GBK stehen:

  1. Kneten
Je weicher die Konsistenz eines Teiges ist, desto weniger lang müssen diese geknetet werden.

Weiche Teige (Pizza-, Focaccia, Zopf-, Brioche, Baguette- und Weissbrotteige):   2 Min.
Härtere Teige (Roggenbrot, Vollkornbrot, Körnerbrot):                                            2.5 Min.
Wähenteig/Kuchenteig, Blätterteig:                                                                               1-2 Min.

2.      Schmelzen

Der Thermomix® erleichtert das Schmelzen ungemein, weil er auch automatisch rührt und die Temperatur reguliert werden kann. So brennt nichts an. Schokolade kann so bei 37-40°C wunderbar und ganz einfach geschmolzen werden.

Schokolade Schmelzen:            200g Schokolade in Stücken. Für 10 Sek. / Stufe 9 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben und für 4 Min. / 37°C / Stufe 2 schmelzen.

Schokoladen-Ganache:             200g Schokolade in Stücken.  Für 10 Sek. / Stufe 9 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben und für 5 Min. / 37°C / Stufe 1 schmelzen. Sahne dazu giessen und 20 Sek. / Stufe 2.5 verrühren.

Butter schmelzen:                     3 Min. / 55°C / Stufe 2.

  1. Mahlen

Wichtig ist es erst zu mahlen, bevor ihr mit dem Rezept beginnt. Das spart Zeit und ihr müsst weniger reinigen.

Körner mahlen:             maximal 250g Körner für 1 Min. / Stufe 10 mahlen.
(bei 500g lieber 2 Durchgänge machen)

Gemahlene Nüsse:        200g ganze Nüsse 10 Sek. / Stufe 7

Puderzucker:                200g Kristallzucker 20 Sek. / Stufe 10

Tipp: Bei Puderzucker und Körnern, Backpapier unter den Deckel geben, dann staubt es nicht so und Deckel bleibt sauber.

  1. Rührteig vermengen/mixen:

Rührteige kann man auf zweierlei Arten herstellen. Entweder man gibt alle Zutaten gleichzeitig in den Topf und vermengt diese so zusammen, oder man mixt erst die nassen Zutaten zusammen und gibt erst dann die trockenen Zutaten dazu.

Der Thermomix hat jedoch genug Kraft alle Zutaten in kurzer Zeit gleichzeitig in einen glatten, homogenen Rührteig zu verwandeln.

Teig- alles zusammen (All-in-One):        30-45 Sek / Stufe 4

Erst feucht…:                                        30 Sek. / Stufe 3
…. dann tocken Methode:                     45 Sek. / Stufe 4
(gegebenenfalls mit Spatel im Topfdeckel nachhelfen)

  1. Rezepte halbieren

Alle Rezepte in den Kochbüchern und auf Cookidoo® können halbiert werden. Hier jedoch bei Varoma Gerichten, die Zeit um ca. 3 Min. verkürzen.

  1. Rezepte verdoppeln

Viele Rezepte können verdoppelt werden. Achted jedoch darauf, dass ihr nicht über das Maximum der Mixtöpfe kommt. Der Mixtopf des TM5® fasst 2,2 Liter und der TM31® knapp 2 L.

Die Zeit für die doppelte Teigmenge sollte um 30 Sekunden ergänzt werden. Für Kuchenteige bleibt die Zeit jedoch bei 20 Sekunden. Ich würde jedoch sagen, dass ihr nicht mehr als 1 Kg Mehl benutzen solltet.

Generell würde ich die Zeit nur um ca. 25-30% ergänzen. (z. Bsp. ist die Zeit für 1 Portion liegt bei 3 Min – wäre es bei der doppelten Menge 4 Min = 3Min + 1 Min (=30%).

Bei Varoma Gerichten die Zeit um ca. 3 Min. ergänzen.

  1. Verhindern von Anbrennen des Mixtopfs

Wenn Ihr Käse reibt für ein Gericht (z. Bsp. Risotto oder Gemüsepaste für Gemüsebrühe) wird dieses immer erst gerieben. Ich empfehle danach den Mixtopf kurz auszuspülen und zu trocken, das verhindert, dass Euch das Gericht unten am Mixtopf anbrennt.

Kaffee-Walnuss-Kuchen von Sophie

Ab und an muss es einfach eine dicke Torte sein. Diesen Kaffee-Walnuss-Kuchen / Coffee-Walnut-Cake entdeckte ich auf Youtube von einer deutschen Bloggerin, die jedoch in England lebt und meist auf English bloggt und ihre Filme auf Englisch verfilmt.

Kaffee-Walnuss-Kuchen / Coffee-Walnut-Cake
Rezept von: Thermomix Baking Blogger, Sophie Handschuh
https://youtu.be/LrvoLIBgy3s
(Ich habe mich jedoch für die runde Version entschieden)

Kaffee Walnuss kuchen1

Wer Kaffee und Walnüsse mag, wie ich und meine Mutter, wird von diesem Kuchen begeistert sein.

Was mir an Sophie Handschuh gefällt, ist, wie sie frisch fröhlich (manchmal genauso tollpatschig wie ich) und mit einer guten Portion Selbstironie aber auch mit viel Wissen rund ums backen ihre Rezepte präsentiert. Sophie erinnert mich ein ganz klein wenig an die Schauspielerin Anne Hathaway. Wem geht das auch so?

Das Backen wurde Sophie sozusagen in die Wiege gelegt, denn ihr Papa war Bäcker und brachte ihr schon früh viele Backtechniken bei, die sie nun per Video auf Youtube, in Ihren Büchern und ihrem Blog  aber auch auf Facebook und Instagram mit ihren Followern teilt.

Sie benutzt für Ihre Rezepte den Thermomix® und veröffentlicht nun manchmal auch in der deutschen Zeitschrift «Mein Zaubertopf» ihre Rezepte.

Letztes Jahr habe ich an ihrer «7 Days, 7 Breads Challenge» (7 Tage 7 Brote Aufforderung) teilgenommen.

Dabei wurde jeden Tag ein neues Brot von Sophie vorgestellt und gebacken und gleichzeitig ein eigener Sauerteig-Ansatz erstellt, den man natürlich zum Schluss auch zum Brotbacken verwendet hatte – aber hierzu ein andermal gerne mehr.

Sophie bietet einen guten Kundenservice; hat man Fragen an sie, bekommt man auch prompt eine Antwort. Mir als Kunden-Erfahrungs-Expertin gefällt natürlich eine solche Einstellung besonders.

C’est très chic – Madeleines

Madeleines.jpgManchmal mag ich es elegant und nostalgisch. Zu Kaffee und Tee muss es für mich nicht immer dicke Torten geben. Das ist mir meist zu viel.  Oft wäre mir einfach ein kleines, süsses Häppchen lieber.

Madeleines gehören für mich in die Kategorie «elegant und nostalgisch». Lange galten sie als altbacken und waren aus den meisten Kaffeehäusern und Teestuben verschwunden. Doch 2017 erlebten diese süssen Muscheln eine Renaissance und plötzlich fand man auch die Backformen wieder überall in den Regalen.

Ich hatte mir eine Silikonbackform im Ausverkauf erstanden und hab mich auf die Suche nach einem Thermomix® geeigneten Rezept gemacht. Von mir leicht abgewandelt hier nun meine Version.

Madeleines, très chic:

4 Eier
1 EL Vanillezucker
90g Zucker
150g Mehl
1 TL Backpulver
125g flüssige Butter, abgekühlt
1 EL Burbon oder Amaretto
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Madeleine-Form fetten, Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. (Umluft 160 °C)
  2. Eier, Vanillezucker und Zucker im Mixtopf 3 Minuten auf Stufe 3-4 schaumig schlagen.
  3. Mehl und Backpulver zugeben und 1 Minute auf Stufe 3 unterrühren.
  4. Flüssige Butter und den Burbon zugeben und 30 Sekunden auf Stufe 3 unterrühren.
  5. In die Vertiefungen der Form jeweils 1-2 TL Teig geben und ca. 10 Minuten backen. Madeleines vor Entnahme aus der Form 5 Minuten abkühlen lassen. Form reinigen, neu fetten und die nächste Portion backen. Mit Puderzucker bestäuben.

Wer es sehr süss mag, darf auch gerne mehr Zucker nehmen.

Tipp für mehr Eleganz:
Ersetzt den Burbon doch mal mit einen Teelöffel, Lavendelblüten