Leckere Buttermilchbrötchen


Ich liebe es Brot zu backen. Doch manchmal passiert es, dass ich erst am späten Abend merke, dass wir kein Brot mehr für das nächste Frühstück haben. Da kommt die sogenannte Nachtgare ins Spiel.
Buttermilch ist eine viel zu wenig benutzte Flüssigkeit, wenn man bäckt, sie macht macht, wie ich finde, die speziell Frühstücksbrötchen etwas fluffiger. Ein Must auch für Pancakes!

Hier nun also mein Rezept für diese Brötchen mit Übernachtgare:

Buttermilchbrötchen

180 g Buttermilch
120 g Wasser
10 g Hefe
etwas Honig (optional)

2 Min. / 37°C / Stufe 1 vermischen

500 g Halbweissmehl (Typ 505)
2 TL Salz
1 EL weissen Balsamicoessig

Hinzugeben und 4 Min. / Teigstufe knetten lassen.

Teig in ein Schüsselfüllen, abdecken und ab in den Kühlschrank für 8-12 Stunden.

Am Morgen den Teig aus dem Kühlschrank holen und in 8 Stücke teilen. Diese von aussen nach Innen falten und zu Brötchen schleifen.

Auf einen mit Backpapier belegtes Backblech oder ein Stoneware Produkt von Pampered Chef, oder Paul, den Pizzastein von Thermomix® im Kreis anordnen, mit Tuch abdecken und mind. 20 Min gehen lassen.
In der Zeit den Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.

Brötchen vor dem Backen mit einem Scharfen Messer ca. 1 cm tief einschneiden.

Die Brötchen in den Ofen schieben und eine Tasse Wasser auf den Ofenboden schütten (Bitte Herstellerangaben des Backofens beachten). 20 Min. backen. Einen hölzernen Kochlöffel in die Ofentüre klemmen und noch 5 Min. weiter backen. So kann der Dampf raus und die Brötchen bekommen eine feine Kruste.

Viel Spass beim nachbacken!

Mangold-Feta-Strudel

Heute ist mir die Corona-Decke so richtig auf den Kopf gefallen. Nachdem wir Kleider, die wir vorher ausgemistet haben, zur Kleidersammelstelle fuhren, meinte ich zu meinem Mann: „Lass uns eine kleine Fahrt durch das wunderschöne Thurgau machen. Ich hab Lust auf die „Bluescht“ (die Frühlingsblütenpracht)!“

Der Himmel strahlend blau und ohne Kondensstreifen, die Luft klar, die Sicht weit, die Wiesen saftig grün und mit Löwenzahnblüten gelb gesprenkelt. Die Bäume werden nun in zartem Grün bedeckt, oder sind mit rosa und weissen Blüten vollgepackt. Herrlich! Tut einfach gut, mal kurz durch die Gegend zu fahren.

Mein Kühlschrank war noch mit Mangold und Feta gefüllt und inspirierte mich zu folgendem Rezept.

Mangold-Feta-Strudel

Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen

160 g Wasser
20 g Frische Hefe oder 7 g Trockenhefe
1 TL Zucker
30 g Olivenöl
300 g Weissmehl
1,5 TL Salz

1. Wasser, Hefe und Zucker in den Mixtopf geben und für 2 Min. / 37°C / Stufe 2 vermischen.
2. Restliche Zutaten dazu und 2 Min. / Knetstufe kneten.
3. Teig zu einer Kugel formen und 15-30 Min. abgedeckt ruhen lassen.

Füllung:
1 Zwiebel, halbiert
250 g Mangold, in 2 cm Streifen
20 g Olivenöl
1 Bund Schnittlauch, in 3 cm Stücken
200 g Feta
1/2 TL Salz, 3 Prisen Pfeffer, 1/2 – 1 TL gerebelter Chilli, 2 Prisen gemahlener Muskat

4. Mangoldstreifen und Schnittlauch in den Mixtopf und 6 Sek. / Stufe 4 hacken. Mit Spatel nach unten schieben.
5. Olivenöl dazugeben und 7 Min. / 120°C / Linkslauf 2 dünsten.
6. Feta, Salz, Pfeffer, Chilli und Muskat gerieben , dazugeben und 30 Sek. / Stufe 4 vermischen.

7. Teig auf bemehlter Unterlage auf ca. 40 x 50 cm auswallen.
8. Mangold-Feta Mischung auf dem Teig ausstreichen, dabei ca. 1-2 cm Rand freilassen.
9. Teig auf der Seite einklappen und dann aufrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
10. Teig mit Wasser befeuchten und für 20-25 Min. / 200°C backen.
15. 5 Min. ruhen lassen und in Scheiben schneiden. Mit Salat servieren.

2g Hefe – Brot


Die Hefe ist knapp geworden in diesen Zeiten. Aber Zeit ist genug da, also sind lange Gärzeiten auch kein Problem. Etwas Geduld braucht es schon, aber ein Brot mit 2g Hefe ist gar nicht so schwer herzustellen.

Für folgendes Rezept braucht Ihr:

1. Eine grosse Schüssel/ Tupper mit Deckel. Wer keinen Deckel hat kann auch eine Frischhaltefolie oder saubere Duschhaube nehmen
2. ein Gärkörbchen oder alternativ eine runde Schüssel oder Sieb + Sauberes Handtuch
3. Ein Bäckermesser, eine Rasierklinge oder einfach ein scharfes Messer
4. Eventuell Teigkarte, oder Teigschaber
5. Backpapier
6. Ofenfester Topf mit Deckel (Gusseisen, Römertopf, oder Glas-Auflaufform)
7. Eine Sprayflasche mit klarem Wasser (oder ein Glas Wasser)

Zutaten:
2 g Frischhefe (ca. ein Reiskorn gross)
400 g Weissmehl + 150 g Roggenschrotmehl
(alternativ gehen auch 550g Halbweissmehl oder 550g Ruchmehl oder 400g Halbweissmehl + 150g Vollkornmehl…egal welches)
12 g Salz
400 g/dl Wasser, handwarm

Methode Thermomix:

1. TAG ABENDS:
1. 2 g Hefe mit 400 g Wasser in den Mixtopf geben und 1 Min./ 37°C / Stufe 2 vermischen
2. Mehl und Salz dazu und 2 Min. / Knetstufe mixen.
3. Den Teig in eine Schüssel/ Tupper geben – zudecken und über Nacht gären lassen. Der Raum sollte nicht zu warm sein.

2. TAG MORGENS:
Eine kleine Schüssel mit Wasser neben die Teigschüssel stellen, nun die Hände nass machen und den Teig von allen Seiten zur Mitte hin falten. Dazu den Teig am Rand anheben, etwas hochziehen und in die Mitte drücken. Teig Schüssel einen viertel drehen und das gleiche wieder holen, bis die Runde voll ist.
(Durch das Falten strecken sich die Glutenstränge und der Teig wird weniger klebrig und besser formbar)
Diesen Vorgang alle Stunde wiederholen – ca. 5-6 , mal. Teig sollte am Schluss von Blasen durchzogen sein und das Volumen sich verdoppelt haben.

2. TAG NACHMITTAGS:
Den Teig mit der Teigkarte/Schaber auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben (Holz oder Silikonmatte sind da bestens geeignet). Wieder von Aussen nach innen einschlagen, so dass eine möglichst straffe Kugel entsteht. Mit der Naht nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen geben und Oberfläche auch gut bemehlen. Wer kein Gärkörbchen hat kann eine runde Schüssel oder Sieb mit einem sauberen Handtuch/Küchentuch belegen und dieses gut bemehlen) .
Das Gärkörbchen mit einer Duschhaube, einer Frischhaltefolie oder einem leicht feuchten Handtuch bedecken und den Teig nochmals 1 Stunde fermentieren lassen.
In dieser Zeit den Ofen auf 250°C aufheizen. (Wenn der Ofen nur 240°C hat dann reicht das auch) Ich heize meinen Gusseisentopf mit auf, muss man aber nicht umbedingt.

BACKEN:
Teig auf ein Backpapier stürzen und mehrmals einschneiden. Mit dem Backpapier in den Topf heben. Deckel drauf und in den Ofen geben. Mehrmals mit dem Wasserspray in den Ofen sprayen oder das Glas Wasser auf den heissen Ofenboden giessen. Die Türe des Ofens schnell schliessen und Brot 15 Min. bei geschlossenem Deckel und 250°C backen. Danach den Deckel entfernen (Achtung heiss, Ofenhandschuhe nicht vergessen) und nochmals 30 Min. bei 220°C backen.
Brot aus dem Ofen nehmen, auf ein Gitter stürzen und vollständig auskühlen lassen, bevor man es geniesst.

Methode Ohne Thermomix:

  1. TAG Abends:
    400 g Wasser und 2 g Hefe in eine Schüssel geben und mit einem Holzlöffel gut verrühren. Dann Mehl und Salz dazu geben und ca. 10 Minuten von Hand, oder 5-10 min. mit der Küchenmaschine kneten.
    die restlichen Schritte bleiben sich gleich.

Ich wünsche gutes gelingen – bleibt gesund!

Hübsche Knopfsemmerl

Beim surfen durchs Netz habe ich diese Knopfsemmerl entdeckt und fand sie so hübsch, dass ich sie gleich ausprobieren musste.

Sie sind mir, wie ich finde, sehr gut gelungen und schmecken wirklich sehr sehr gut.

Hier mein Rezept:

KNOPFSEMMERL

200 g Knöpflimehl
310 g Wasser

  1. zusammen in den Mixtopf geben und 20 Sek. / Stufe 3,5 vermischen. Dann im Topf  ca. 30-60 Min. quellen lassen.

20 g Hefe (halber Hefewürfel)  oder 7 g Trockenhefe (1 Päckli)
1 TL Backmalz (oder mit Zucker oder Honig ersetzen)
1 TL Honig
300 g Halbweissmehl
2 TL Salz
60 g Butter in kleinen Stücken

2. In dieser Reihenfolge in den Mixtopf geben und für 2 Min. / Teigknetstufe kneten. Teig in eine Schüssel umfüllen, abdecken und für 1 1/2 – 2 Stunden ums doppelte gehen lassen.
3. Teig in 10 Portionen teilen und jedes Teigstück in einen ca. 35 cm langen Teigstrang rollen. Dieser zu einer Schlaufe formen und die Enden um die Schlaufe wickeln ein Ende als kleinen „Gupf“ aus der Mitte herausgucken lassen. ( Dieses Video zeigt das ganz gut) In etwas Knöpflimehl bestreuen und auf ein mit Papier belegtes Backblech legen.
4. Zugedeckt weitere 30 Min. gehen lassen.
5. In dieser Zeit den Ofen auf 220°C Ober-Unterhitze (oder 200°C Umluft) vorheizen.
6. Semmelrn in den Ofen schieben und dabei mit einer Sprayflasche etwas Wasser in den heissen Ofen schieben. Alternativ ca. 1/2 Glas Wasser auf den Backofenboden giessen.
7. Die Knopfsemmerln 25 Min. backen.
8. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Mama hustet – Hilfe naht

Ich bin kein Kräuterexperte und keine Heilpraktikerin, keine Kräuterhexe (auch wenn ich das gern wäre) und keine Ärztin. Aber ich glaube an die Kraft der Kräuter und der Natur.

Ich weiss, dass eine selber hergestellte Hühnersuppe mir bei Grippe und Influenza hilft. Einige nennen diese ja auch Jüdisches Antibiotikum.

Es fasziniert mich zu lesen, dass Indische Frauen ihre Gerichte und Gewürzmischungen nach den Befindlichkeiten ihrer Familie anpassen.

Auch die berühmte Hildegard von Bingen nutzte Kräuter um Menschen zu helfen.

Trotzdem hier noch der Hinweis:
Hausmittel, auch wenn sie noch so gut sind, ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder qualifizierten Heilpraktiker, wenn man krank ist.

Schaue ich nun die Hustensäfte in den Regalen an, ist auch da meist Salbei, Thymian und Spitzwegerich enthalten – aber oft auch viele Emulgatoren etc. Darum hab ich mich mal schlau gemacht, was man den früher so gegen Husten gemacht hat und welche Kräuter und Hustensiruprezepte es gibt, die man selber herstellen kann. Natürlich wollte ich dazu auch meinen Thermomix® nutzen.

Wenn meine Mutter hustet, bittet sie mich nun ihr meinen Hustensaft zu machen. Diesen hab ich nun noch etwas verfeinert, den er schmeckte wegen der Zwiebeln wirklich nicht grade toll. Hier nun meine Mischung und das Rezept:

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Mama’s Husensaft

4 Zwiebeln, halbiert
6 Stängel Griechischen Bergtee
2 Esslöffel Thymian
2 Esslöffel Salbei
2 Esslöffel Spitzwegerich
200 g braunen Kandiszucker
400 g Wasser

  1. Zwiebel in den Mixtopf geben und für 4 Sek. / Stufe 5 zerkleinern.
  2.  Restliche Zutaten dazu und 7 Min. / 100°C / Stufe 1 köcheln lassen
  3. Durch ein Sieb in eine saubere, evtl. sterilisierte, Glasflasche abseien
  4. Löffelweise über den Tag verteilt zu sich nehmen, oder mit etwas Wasser verdünnt trinken und gurgeln.
  5. Flasche im Kühlschrank lagern.
  6. Der Sirup sollte dank des Zuckers im Kühlschrank lange haltbar sein.

Achtung: wegen der Zwiebeln kann der Mixtopf und speziell der Mixtopfdeckel etwas riechen. Diesen möglichst schnell auswaschen, eventuell mit etwas Apfelessig oder einer halbierten Zitrone ausreiben und offen liegen lassen, so dass die Gerüche sich verziehen können. Falls die Sonne scheint, den Deckel für eine halbe Stunde in die sonne legen.

Wohl bekomms und gute Besserung!

Die Kräuter habe ich online bei https://www.herbisnatura.de bestellt.

Warum diese Kräuter?

Thymian:
Das ätherische Öl des Thymians (Thymol), hemmt das Wachstum von Bakterien und Viren und gehört deshalb zu den wichtigsten Mitteln gegen Husten, Erkältungskrankheiten und Bronchitis. Zum Gurgeln verwendet, lindert er Halsschmerzen, die durch Entzündungen im Rachenraum ausgelöst wurden.

Spitzwegerich:
Der Spitzwegerich hilft sehr gut bei Katarrhen der Atemwege und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Besonders die in der krautigen Pflanze enthaltenen Schleim- und Gerbstoffe sollen antibakteriell und hustenlösend wirken. 

Salbei:
Die Heilwirkung des Salbeis steckt in den fleischigen Blättern, die reich an ätherischen Ölen und Bitterstoffen sind. Die ätherischen Öle Cineol und Camphen regen die Durchblutung an, wirken desinfizierend und keimtötend. Bei Husten löst Salbeitee so die Verschleimung in den Atemwegen und wirkt antibakteriell.

Griechischer Bergtee:
Auch Hirtentee, Griechisches Eisenkraut oder Olympischer Bergtee genannt.
Neben der antibakteriellen Eigenschaft, wirkt griechischer Tee auch schleimlösend und kann dich so bei Husten und Schnupfen unterstützen.

Zwiebel:
Zwiebel-Hustensaft wirkt stark schleimlösend, entzündungshemmend, keimtötend und immunstärkend. Die Zwiebel enthält scharf riechende ätherische Öle, schwefelhaltige Verbindungen, Flavonoide und reichlich Vitamine.

Ist die Natur nicht toll?
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Der Geschmack Sardiniens – FENCHELWURST RAGU

F9F2B00C-73B2-49ED-97BE-AF0B501BCE8D_1_201_aGerade hab ich unsere nächsten Ferien in Sardinien gebucht, mit einer Freundin über die vielen wilden Kräuter, wie der Thymian und der wilde Fenchel, die auf dieser wunderschönen Insel wachsen, geschwelgt, und schon gelüstete es mich zu kochen. Zur Abwechslung mal „the old fashioned way“ – ganz ohne Thermomix® und das bewusst. Wenn ich Zeit habe, dann mach ich das ganz gerne.

Als erstes habe ich die Malloreddus oder Gnocchi Sardi hergestellt. Mein Mann hat mir dafür ein tolles Pasta-Holzbrett besorgt. Das Rigagnocchi, oder Rillenbrett, hab ich bei einem früheren Besuch in Italien mal gekauft, aber man findet es sicher auch in einem Fachgeschäft oder Online. Aber die Gnocchi Sardi kann man auch fertig kaufen und das alleine bringt mir den Geschmack Sardiniens nicht auf den Teller.

Was also ist typisch für ein Sardisches Ragu? Man ist dort viel Schwein, oder besser die kleinen Wildschweine, aber auch Schaf und Ziegen. Was auch viel verwendet wird ,ist wilder Fenchel. Von dem ich letzten Sommer zwar etwas in meiner Kräuterspirale hatte, aber jetzt im Winter? Ich muss also improvisieren. Auf Schaf und Ziege hab ich keine Lust und die Wildschweine hier, sind auch nicht einfach zu bekommen und schmecken sicher auch anders als die kleinen Sardischen.

Eigentlich wollte ich daher auf eine Salsiccia Ticinese, welche ich letzte Woche in der Migros gesehen hatte zurückgreifen, aber natürlich gabs diese genau heute nicht. Also musste es eine einfache grobe Schweinsbratwurst sein. Wilder Fenchel ersetzte ich mit normalem Fenchelsaat. Der ist auch nicht immer einfach zu finden – nehmt einfach Fenchelteebeutel und benutzt die darin enthaltenen Samen, geht auch.

Für die Säure hab ich etwas roten Balsamico Essig verwendet, den man aber auch mit Rotwein ersetzten kann. Um der Sauce etwas Wärme und Süsse zu geben hab ich von einer Italienischen Mama gelernt, dass sie ihrem Sugo auch etwas Zimt und Nelkenpulver hinzugibt. Als Gewürzjunkie bin ich natürlich ein Fan davon.

Hier also mein Sardisches Fenchelwurst-Ragu:

Gutes Olivenöl, extra Virgine
2 grobe Schweinsbratwürste (geschält, und in kleine Stücke gerupft)
2 Zwiebeln in Würfeln
1 Knoblauchzehe in Würfelchen
2 EL Fenchel (wer hat wilden) – im Mörser gemahlen
2 EL Tomatenmark
50 ml roter Balsamico Essig oder 100g Rotwein
2 Dosen gehackte Tomaten
etwas Wasser, um die Dosen auszuspülen
Salz und Pfeffer
1 Prise Nelkenpulver
2 Prisen Zimt
2 Bund Basilikum

1. Eine Pfanne heiss werden lassen und grosszügig Olivenöl hineingeben. Sobald dieses heiss ist, die verrupfte Wurst darin bräunen und mit einem Holzlöffel weiter zerkleinern.

2. Zwiebeln, Knoblauch und der gemahlenen Fenchel dazugeben und diese 2-3 Minuten glasig dünsten. Hier könnt ihr auch bereits etwas Salz hinzugeben.

3. Das Tomatenmark dazugeben und gut mitrösten, bevor ihr das Ganze mit dem Acceto oder dem Rotwein ablöscht und die Röststoffe am Pfannenboden löst.

4. Die Tomaten hinzugeben. Eine Dose gut ein viertel mit Wasser füllen, schwenken und das Wasser dann in die andere Dose zum ausschwenken umfüllen. Dieses Tomatenwasser mit in die Pfanne geben.

5. Nelkenpulver, Zimt und 1 Bund Basilikum, Salz und wenig Pfeffer zugeben. Basilikum bitte ganz hineingeben und nicht zerschneiden oder Blätter abrupfen.

6. Für die Ungeduldigen, die Sauce auf hohem Feuer eine halbe Stunde weiterköcheln lassen, gelegentlich umrühren und gegebenenfalls etwas Wasser nachgiessen.
Für die Geduldigen, Hitze reduzieren und das Ragu ca. 2 Stunden auf kleinem Feuer garen lassen, Auch hier ab und zu mal umrühren und gegebenfalls etwas Wasser nachgiessen.

7. Noch etwas frischen Pfeffer dazugeben und wenn nötig noch nachsalzen.

7. Das Ragu mit den Malloreddus/Gnocchi Sardi schichtweise in eine Schüssel geben,  1 Bund Basilikum in Streifen schneiden und darüber streuen und mit Peccorino-Käse oder Parmigiano servieren.

Buon Apetito!