
Diese Woche hab ich verschiedene Rezepte aus Sizilien gekocht. Hierzu hab ich mich auf YouTube von Pastagrammar inspierieren lassen.
Das Ehepaar Eva und Harper haben sich zum Ziel gesetzt vor allem den Amerikanern das ABC der Intalienischen Küche beizubringen.
Harper repräsentiert da den Amerikaner der typische Fragen und Vorurteile an Eva, einer gebürtigen Calabresin stellt. Sie kocht dann die Gerichte vor und räumt gleich mit einigen Mythen auf.
Seit Tagen regnet es und ich sehne mich nach Italien. Im Garten wächst zudem endlich ein wilder Fenchel.

Bevor mir die Schnecken diesen wegessen, will ich diesen doch lieber selber verwenden und da der Titel dieses Pastagerichts zur Stimmung passt… hab ich mich gleich dahintergesetzt:
Rezept von @pastagrammar in Übersetzung von mir.
PASTA RU MALU TEMPU (Schlechtwetter Pasta)
2 Portionen
Kochzeit: 30 Minuten
Für dieses Rezept benötigst Du:
40 g Rosinen
5 EL (90 ml) natives Olivenöl extra, aufgeteilt
130 g einfache, trockene Semmelbrösel (altes Brot zerhackt)
Salz
1 Prise Safranfäden (oder 1 Briefchen Safran Pulver)
Das Kraut eines großen Fenchels, oder ein Büschel Kraut vom wilden Fenchel
2 gehackte Knoblauchzehen, geteilt ( entferne den grünen Spross)
1 Prise schwarzen Pfeffer
2-3 ganze Sardellen unter Öl
1 EL (15 g) Sardellenpaste
40 g Pinienkerne
160 g Bucatini-Nudeln
60 ml Weißwein
Gib die Rosinen in eine kleine Schüssel und bedecke sie mit Wasser. Lass sie einweichen, bis es Zeit ist, sie in die Sauce zu geben.
Bring einen großen Topf mit Wasser zum Kochen. Während dieses aufheizt, bereite das Semmelbrösel-Topping zu.
Erhitze 2 EL (30 ml) Olivenöl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer/hoher Hitze. Gib die Semmelbrösel dazu und röste sie unter fast ständigem Rühren, bis die Semmelbrösel goldbraun und knusprig sind. Stelle sie für später beiseite.

Wenn das Wasser sprudelt, salze es großzügig und füge den Safran hinzu.
Gib das Fenchelkraut ins Wasser und koche es 2-3 Minuten, bis es zusammenfällt. Nimm es mit einer Zange oder Sieb aus dem Wasser und stell es beiseite. Wirf das Safranwasser auf keinen Fall weg – lass es für die Nudeln weiter köcheln.

Hacke den gekochten Fenchel fein und gib etwa ⅔ des Fenchekrauts in einen Mörser (Du kannst auch einen Mixer verwenden, aber sei vorsichtig, nicht alle Mixer können kleine Mengen verarbeiten).

Füge 1 EL (15 ml) Olivenöl, 1 gehackte Knoblauchzehe und eine Prise schwarzen Pfeffer hinzu. Mahle oder mixen es zu einem Pesto (es muss nicht supersämig sein). Stelle das Pesto für später beiseite.

Bring das Safranwasser erneut zum Kochen und füge die Bucatini hinzu. Stelle den Timer auf eine Minute weniger als die empfohlene Al-Dente-Garzeit. (Siehe Verpackung)
Vermische in einer großen Pfanne 2 EL (30 ml) Olivenöl, 1 gehackte Knoblauchzehe, die Sardellen, Sardellenpaste, Pinienkerne und den restlichen gehackten Fenchel.

Tropfe die Rosinen ab, drücke die überschüssige Feuchtigkeit aus und gib sie ebenfalls in die Pfanne.
Bei mittlerer Temperatur erhitzen und rühren, bis sich die Sardellen auflösen.
Füge den Weißwein hinzu, bring die Soße zum Kochen und lass sie köcheln, während die Nudeln kochen.

Falls der Wein verdampft ist, kannst Du jederzeit etwas Nudelwasser in die Pfanne geben.
Bei Bedarf die Sauce nach Belieben salzen. Da die Sardellen jedoch bereits genügend Salz mitbringen, benötigst Du jedoch wahrscheinlich keine zusätzlichen Gewürze.
Gib nun die gekochten Bucatini mit einer Zange oder einem Sieb in die Pfanne und füge auch das Pesto hinzu.

Alles bei mittlerer/hoher Hitze verrühren, bis die Nudeln al dente sind und gleichmäßig mit Soße überzogen sind. Eva sagt dazu, die Sauce und die Pasta müssen eine Beziehung eingehen.

Verdünne die Soße bei Bedarf, indem Du etwas Nudelwasser in die Pfanne schöpfst.Sofort servieren, mit reichlich gerösteten Semmelbröseln garnieren.
Ich hab keine Bucatini bekommen, sondern nur diese Fussili col Buco bekommen… die sehen aus wie verdrehte Bucatini.

Auch in mir schein eine kleine Calabresin zu stecken, denn mit etwas getrocknetem Chili 🌶️ darüber, schmeckte mir das ganze nochmal viel besser.
Ich gebe zu, das Gericht ist ähnlich dem, das ich vor zwei Tagen mit Blumenkohl gemacht hatte, das hatte mir noch besser geschmeckt.
Ich liebe wilden Fenchel aber ich finde er kommt noch besser zur Geltung, wie ich ihn auf Sardinien hatte; kombiniert mit grobem Schweinswurstragu).
Trotzdem, wer gerne neue Geschmackskombinationen entdeckt, und gerne kocht, dann gib diesem Gericht unbedingt eine Chance.





















