Mama hustet – Hilfe naht

Ich bin kein Kräuterexperte und keine Heilpraktikerin, keine Kräuterhexe (auch wenn ich das gern wäre) und keine Ärztin. Aber ich glaube an die Kraft der Kräuter und der Natur.

Ich weiss, dass eine selber hergestellte Hühnersuppe mir bei Grippe und Influenza hilft. Einige nennen diese ja auch Jüdisches Antibiotikum.

Es fasziniert mich zu lesen, dass Indische Frauen ihre Gerichte und Gewürzmischungen nach den Befindlichkeiten ihrer Familie anpassen.

Auch die berühmte Hildegard von Bingen nutzte Kräuter um Menschen zu helfen.

Trotzdem hier noch der Hinweis:
Hausmittel, auch wenn sie noch so gut sind, ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder qualifizierten Heilpraktiker, wenn man krank ist.

Schaue ich nun die Hustensäfte in den Regalen an, ist auch da meist Salbei, Thymian und Spitzwegerich enthalten – aber oft auch viele Emulgatoren etc. Darum hab ich mich mal schlau gemacht, was man den früher so gegen Husten gemacht hat und welche Kräuter und Hustensiruprezepte es gibt, die man selber herstellen kann. Natürlich wollte ich dazu auch meinen Thermomix® nutzen.

Wenn meine Mutter hustet, bittet sie mich nun ihr meinen Hustensaft zu machen. Diesen hab ich nun noch etwas verfeinert, den er schmeckte wegen der Zwiebeln wirklich nicht grade toll. Hier nun meine Mischung und das Rezept:

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Mama’s Husensaft

4 Zwiebeln, halbiert
6 Stängel Griechischen Bergtee
2 Esslöffel Thymian
2 Esslöffel Salbei
2 Esslöffel Spitzwegerich
200 g braunen Kandiszucker
400 g Wasser

  1. Zwiebel in den Mixtopf geben und für 4 Sek. / Stufe 5 zerkleinern.
  2.  Restliche Zutaten dazu und 7 Min. / 100°C / Stufe 1 köcheln lassen
  3. Durch ein Sieb in eine saubere, evtl. sterilisierte, Glasflasche abseien
  4. Löffelweise über den Tag verteilt zu sich nehmen, oder mit etwas Wasser verdünnt trinken und gurgeln.
  5. Flasche im Kühlschrank lagern.
  6. Der Sirup sollte dank des Zuckers im Kühlschrank lange haltbar sein.

Achtung: wegen der Zwiebeln kann der Mixtopf und speziell der Mixtopfdeckel etwas riechen. Diesen möglichst schnell auswaschen, eventuell mit etwas Apfelessig oder einer halbierten Zitrone ausreiben und offen liegen lassen, so dass die Gerüche sich verziehen können. Falls die Sonne scheint, den Deckel für eine halbe Stunde in die sonne legen.

Wohl bekomms und gute Besserung!

Die Kräuter habe ich online bei https://www.herbisnatura.de bestellt.

Warum diese Kräuter?

Thymian:
Das ätherische Öl des Thymians (Thymol), hemmt das Wachstum von Bakterien und Viren und gehört deshalb zu den wichtigsten Mitteln gegen Husten, Erkältungskrankheiten und Bronchitis. Zum Gurgeln verwendet, lindert er Halsschmerzen, die durch Entzündungen im Rachenraum ausgelöst wurden.

Spitzwegerich:
Der Spitzwegerich hilft sehr gut bei Katarrhen der Atemwege und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Besonders die in der krautigen Pflanze enthaltenen Schleim- und Gerbstoffe sollen antibakteriell und hustenlösend wirken. 

Salbei:
Die Heilwirkung des Salbeis steckt in den fleischigen Blättern, die reich an ätherischen Ölen und Bitterstoffen sind. Die ätherischen Öle Cineol und Camphen regen die Durchblutung an, wirken desinfizierend und keimtötend. Bei Husten löst Salbeitee so die Verschleimung in den Atemwegen und wirkt antibakteriell.

Griechischer Bergtee:
Auch Hirtentee, Griechisches Eisenkraut oder Olympischer Bergtee genannt.
Neben der antibakteriellen Eigenschaft, wirkt griechischer Tee auch schleimlösend und kann dich so bei Husten und Schnupfen unterstützen.

Zwiebel:
Zwiebel-Hustensaft wirkt stark schleimlösend, entzündungshemmend, keimtötend und immunstärkend. Die Zwiebel enthält scharf riechende ätherische Öle, schwefelhaltige Verbindungen, Flavonoide und reichlich Vitamine.

Ist die Natur nicht toll?
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Grosi’s geheimes Küchenrezept für Männer

Glaubt mir, ich hattes es ja meinem Mann nicht grade einfach gemacht, bevor wir zusammenkamen und auch meine Bayrische Oma war ganz Dame, die sich vornehm zierte. Mein Opa brauchte viel Geduld und schrieb einige sehr zu Herzen gehende Liebesbriefe bevor sie sich im öffnete.

Nun aber lernt ich heute, dass auch mein Schweizer Grosi es faustdick hinter den Ohren hatte. Meine Mutter entdeckte heute Grosi’s geheimes Küchenrezept für Männer:

Grosi's Rezept

Wer, wie ich, Mühe hat die alte Schrift zu lesen, hier das Transkript:

Ein feines Küchenrezept

Man nimmt ein Männerherz,
durchbohrt es mit einem Blick
und reinigt es sorgfältig vom
Überrest früherer Neigungen.
Je nach Geschmack kann
man es mit Liebenswürdigkeit
spicken oder mit salzigen
Antworten schön zurichten.
Lasse es dann ins verzehrende
Feuer Deiner Augen langsam
braten. Glaubst Du, dass es endlich
Mürbe geworden ist, so lasse
es, ehe Du Dein beglückendes
Ja, aussprichst noch ein wenig
dünsten. Fürchtest Du aber,
dass ein ungeniessbarer
Ehemann daraus werden könnte,
so kannst Du es gehörig absieden,
ordentlich ablaufen lassen, und!
dann gänzlich kaltstellen.

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Grosi und Grosvati – zu dieser Zeit waren sie geschieden. Eigentlich verstanden sie sich da ganz gut – das Bild passt jedoch wirklich gut zu dem Text ).

 

 

Die Kunst des Kürzertretens

Manchmal zwingt uns das Leben etwas kürzer zu treten, eine Pause einzulegen, sich selbst etwas bewusster zu werden und liebevoller mit sich selbst umzugehen.

Ihr merkt schon, ich bin mal wieder soweit, sprich meine lädierte Schulter sagt mir: “ Jetzt ist es mal genug, halt ein und sei achtsam und geduldig.“

Manchmal sagt sie auch: „Stop, spinnst Du? Das tut weh! Nimm gefälligst Deinen andern Arm. Wofür hast Du zwei?“

Tja, wenn das so einfach wäre. Ich würd ja gerne so viele schöne Dinge basteln, feines Essen kochen und und und… aber es soll halt derzeit nicht sein.

Was ich ich solchen Momenten sehr gerne tu, ist in Kochbüchern oder Blogs schmöckern und mir auszumalen, wie wohl das eine oder andere Rezept schmeckt oder wem ich dies nun gerne kochen täte, was ich noch hinzufügen, ersetzen oder ändern würde…

Ich hab dabei Tante Malis Gartenblog entdeckt. Herrlich unterhaltsam und das grüne Apfelchutney steht bei mir ganz oben auf der „Will ich mal probieren“ – Liste.

Wer der Welt etwas entfliehen will, sich Ideen für und aus seinem Garten sucht, schmunzeln will und herausfinden will, wer den nun die Tante Mali ist, dem kann ich diesen Blog definitiv weiterempfehlen.

Bloderkäs – nicht Blöder Käs!

Zum Bloderkäse bin ich gekommen, weil ich nach einem möglichst Fettfreien Käse gesucht habe, den ich während einer Diät essen konnte, die auf viel Proteine aber möglichst kein Fett baute. Beide Kriterien erfüllt der Blodderkäs.

Aber was ist Bloderkäse und wo bekommt man ihn? Bloder- oder Ploderkäse ist ein Sauer- oder Surkäse, der ohne Lab im Toggenburg/Werdenberg unter dem Namen mit selbst geronnener Milch hergestellt wird. Ich hab ihn letzte Woche frisch auf der Ebenalp vom Ueli und seiner Schwester an ihrem Stand abgekauft.

Ein Herr vor mir meinte er wäre ganz schlau und nannte den Käse Blöder Käs, der Ueli hat ihm aber ganz schnell gesagt, dass er da ganz falsch liegt: «Du kunsch ja nid drus» (Du verstehst ja gar nichts davon)

Natürlich kann ich nicht jeden Tag nach Toggenburg auf die Alp gehen – aber ich hab ihn früher schon einige Male im Coop in Rickenbach bei Wil an der Frischtheke gekauft. Wenn Ihr im Raum St.Gallen, Liechtenstein seid – schaut mal bei der Käsetheke oder einem Käsehändler Eurer Wahl nach, ihr findet ihn bestimmt.

Gegessen wird er meist zu Salzkartoffeln oder «Gschwellti» (Gesottene Kartoffeln mit Haut), zu Ribelmais, zu Brot, gemischt mit Teigwaren – Surchäsmagrone – oder er wird zum Überbacken von Teigwaren, Spätzli genutzt, als Salatgarnitur oder als Apéro- und Dessertplatte mit Früchten gereicht und vieles mehr.

Hier nun mal eine etwas exklusivere Art diesen Sauerkäse zu Essen:

Marinierter Bloderkäs auf Salat:

Marinade: 
1 EL getrocknete Ess-Blüten. 3 EL Wasser, 1 EL Zucker
Blüten in eine Schüssel geben. Wasser und Zucker in einer kleinen Pfanne aufkochen, über die Blüten giessen, ca. 30 Min. ziehen lassen

Zutaten:  
1.5 EL Zitronensaft, 3 EL Rapsöl, 0.25 TL Salz, wenig Pfeffer, 1 Bund Petersilie fein gehackt, 0.5 EL Thymian fein gehackt, 200 g Bloderkäse
Zitronensaft und Öl zur Marinade geben, gut verrühren, würzen. Petersilie und Thymian beigeben, gut verrühren. Käsescheiben auf einer Platte auslegen, Marinade darüberträufeln, zugedeckt ca. 1 Std. marinieren.

Auf Salat oder Tomatenscheiben anrichten oder als Apéro-Snack servieren.

„Normale“ Rezepte umwandeln

Wenn ich meine Begeisterung für den Thermomix® teile, höre ich manchmal, dass ein Hinderungsgrund sich diesen tollen Küchenhelfer zuzutun, daran liegt, dass einige das Gefühl haben, sie müssten nun alles mit der Guided Cooking Function (Geführte Kochfunktion) machen müssten und auf ihre alten Rezepte verzichten müssen.

  1. Der Thermomix® muss nicht alle Abläufe ersetzen, auch wenn er viele ersetzen kann.
  2. Niemand zwingt einen nur noch und ausschliesslich den Thermomix® zum Kochen zu benutzen und auf alles andere zu verzichten. Auch ich nutze viele meiner Küchengadgets nach wie vor. Manchmal, wenn ich die Zeit und die Muse hab, nehme ich sogar das gute alte Küchenmesser hervor und zerkleinere das Gemüse auch noch von Hand, ganz einfach, weil es ein schöner Akt ist und ich die Textur des Gemüses so noch selber bestimmen kann. (e.g. schöne Rauten schneiden)
    Oft mache ich nur die Vorspeise/Nachspeise oder eine Beilage im Thermomix®, den Rest auf dem Herd.

Eigene Rezepte für den Thermomix® umzuschreiben ist gar nicht so schwer. Es gibt jedoch einige Tricks zu beachten. Anfängern empfehle ich erst mal einige Zeit nach dem gründen Grundkochbuch (GKB) zu kochen. Wer ein bestehendes Rezept umschreiben will, empfehle ich ein ähnliches Rezept im GKB oder auf Cookidoo® zu suchen und dies als Vorlage zu benutzen.
Ansonsten geben die Seiten 26-26 im GKB gute Anhaltspunkte, wie man ein Rezept umschreiben kann.
(ich habe Euch unter dem Schokokuchenrezept noch einige Tipps zusammengefasst, welche ich so nicht im Buch gefunden hatte.

Hier jedoch ein Beispiel, wie man ein Betty Bossi Kuchenrezept vollständig mit dem Thermomix® herstellen kann.

Hier erst mal das Original-Betty Bossi Rezept:

Betty Bossi Schokoladentorte

Hier das umgewandelte Thermomix® Rezept:

Springform 24cm Ø gut einfetten (ich nehme hierfür mein geliebtes Backtrennmittel)

6 Eiweiss Rühraufsatz (Schmetterling) aufsetzen und für 6 Min. / Stufe 3,5 steifschlagen.  Den Eisschnee in eine Schüssel umfüllen und zur Seite stellen.Den Mixtopf ausspülen und trocknen.

Hier einige Tipps rund ums Eiweiss-schlagen: https://www.zaubertopf.de/eischnee-thermomix-rezept/

Achtung: Wenn das Eiweiss lange herumsteht, kann es sein, dass es sich wieder verflüssigt. Daher erspare ich mir persönlich oft das Eiweissschlagen mit dem Thermomix® und nehme den Bamix oder den Handmixer kurz zur Hand um das Eiweiss zu schlagen kurz bevor ich es benötige.

125g Mandeln, ganz Für 8 Sek / Stufe 7 fein reiben und in eine Schüssel geben. Alternativ kann im Schritt 6* auch 125g bereits geriebene Mandeln dazu gegeben werden.
125 Zwieback, grob zerbrochen Für 10 Sek / Stufe 4 zermahlen und in eine Schüssel geben.
200g schwarze Schokolade, in Stücken

(Crèmant oder 72% schwarze Schokolade)

3 EL Wasser

Für 10 Sek. / Stufe 9 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben

 

 

…. und mit dem Wasser für 4 Min. / 37°C / Stufe 2 schmelzen.

150g Butter, weich
230g Zucker
6 Eigelb
1 Prise Salz
½ Päcklein Vanillezucker (od. 1 gehäufter TL selbst-gemachter Vanillezucker)
Zur geschmolzenen Schokolade geben und für 20 Sek. / Stufe 2.5 verrühren.
*(SCHRITT 6) Jetzt den Zwieback und die Mandeln dazugeben und nochmals für 20 Sek. / Stufe 2,5 dazugeben.
Eischnee 20 Sekunden im Linkslauf /Umkehrstufe 3 unterheben. Wer er vorzieht, kann dies auch gerne von Hand machen.

Masse in vorbereitete Springform geben und auf unterster Rille bei 180°C Ober-Unterhitze (160°C Umluft) für 50-60 Min. backen. Nach 50 Min. die Garprobe mit Stricknadel oder Holzspiess machen. Kuchen auf Gitter abkühlen lassen. Springform erst nach 5-10 Min. lösen.

GLASUR:
375g Zucker (Alternativ 375g Puderzucker verwenden)

4 EL Wasser
1-2 EL Kirsch

4 EL Schokoladenpulver

20 Sek / Stufe 10 pulverisieren und eventuell mit dem Spatel etwas nach unten schieben.

Wasser und Kirsch dazugeben und für 10-20 Sek. / Stufe 2 glattrühren und 1-2 Essl in einen Spritzsack mit feiner Tülle oder eine selbstgedrehte Papiertülle geben

Zur restl. Glasur geben nochmals 10 Sek / Stufe 2 glattrühren. Evtl. ein paar Tropfen Wasser darunter geben. Masse sollte streichfähig sein.

Schokoladenglasur über den erkalteten Kuchen geben. Dann gleich mit der weissen Glasur aus der Mitte heraus entweder 5-6 zentrische Kreise ziehen oder eine lange Spirale. Dann mit dem spitzen Messer erst von innen heraus 8 mal ziehen und dazwischen 8 mal von aussen nach innen.

Hier nun noch einige Tipps, welche nicht im GBK stehen:

  1. Kneten
Je weicher die Konsistenz eines Teiges ist, desto weniger lang müssen diese geknetet werden.

Weiche Teige (Pizza-, Focaccia, Zopf-, Brioche, Baguette- und Weissbrotteige):   2 Min.
Härtere Teige (Roggenbrot, Vollkornbrot, Körnerbrot):                                            2.5 Min.
Wähenteig/Kuchenteig, Blätterteig:                                                                               1-2 Min.

2.      Schmelzen

Der Thermomix® erleichtert das Schmelzen ungemein, weil er auch automatisch rührt und die Temperatur reguliert werden kann. So brennt nichts an. Schokolade kann so bei 37-40°C wunderbar und ganz einfach geschmolzen werden.

Schokolade Schmelzen:            200g Schokolade in Stücken. Für 10 Sek. / Stufe 9 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben und für 4 Min. / 37°C / Stufe 2 schmelzen.

Schokoladen-Ganache:             200g Schokolade in Stücken.  Für 10 Sek. / Stufe 9 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben und für 5 Min. / 37°C / Stufe 1 schmelzen. Sahne dazu giessen und 20 Sek. / Stufe 2.5 verrühren.

Butter schmelzen:                     3 Min. / 55°C / Stufe 2.

  1. Mahlen

Wichtig ist es erst zu mahlen, bevor ihr mit dem Rezept beginnt. Das spart Zeit und ihr müsst weniger reinigen.

Körner mahlen:             maximal 250g Körner für 1 Min. / Stufe 10 mahlen.
(bei 500g lieber 2 Durchgänge machen)

Gemahlene Nüsse:        200g ganze Nüsse 10 Sek. / Stufe 7

Puderzucker:                200g Kristallzucker 20 Sek. / Stufe 10

Tipp: Bei Puderzucker und Körnern, Backpapier unter den Deckel geben, dann staubt es nicht so und Deckel bleibt sauber.

  1. Rührteig vermengen/mixen:

Rührteige kann man auf zweierlei Arten herstellen. Entweder man gibt alle Zutaten gleichzeitig in den Topf und vermengt diese so zusammen, oder man mixt erst die nassen Zutaten zusammen und gibt erst dann die trockenen Zutaten dazu.

Der Thermomix hat jedoch genug Kraft alle Zutaten in kurzer Zeit gleichzeitig in einen glatten, homogenen Rührteig zu verwandeln.

Teig- alles zusammen (All-in-One):        30-45 Sek / Stufe 4

Erst feucht…:                                        30 Sek. / Stufe 3
…. dann tocken Methode:                     45 Sek. / Stufe 4
(gegebenenfalls mit Spatel im Topfdeckel nachhelfen)

  1. Rezepte halbieren

Alle Rezepte in den Kochbüchern und auf Cookidoo® können halbiert werden. Hier jedoch bei Varoma Gerichten, die Zeit um ca. 3 Min. verkürzen.

  1. Rezepte verdoppeln

Viele Rezepte können verdoppelt werden. Achted jedoch darauf, dass ihr nicht über das Maximum der Mixtöpfe kommt. Der Mixtopf des TM5® fasst 2,2 Liter und der TM31® knapp 2 L.

Die Zeit für die doppelte Teigmenge sollte um 30 Sekunden ergänzt werden. Für Kuchenteige bleibt die Zeit jedoch bei 20 Sekunden. Ich würde jedoch sagen, dass ihr nicht mehr als 1 Kg Mehl benutzen solltet.

Generell würde ich die Zeit nur um ca. 25-30% ergänzen. (z. Bsp. ist die Zeit für 1 Portion liegt bei 3 Min – wäre es bei der doppelten Menge 4 Min = 3Min + 1 Min (=30%).

Bei Varoma Gerichten die Zeit um ca. 3 Min. ergänzen.

  1. Verhindern von Anbrennen des Mixtopfs

Wenn Ihr Käse reibt für ein Gericht (z. Bsp. Risotto oder Gemüsepaste für Gemüsebrühe) wird dieses immer erst gerieben. Ich empfehle danach den Mixtopf kurz auszuspülen und zu trocken, das verhindert, dass Euch das Gericht unten am Mixtopf anbrennt.