Sommerdessert

Eigentlich mag ich die Kombination von Schokoladen mit Früchten nicht sehr, speziell bei Beeren hab ich Mühe. Bananen, Birnen und auch Pfirsiche bilden hier jedoch eine Ausnahme und das auch nur mit dunkler (Schwarzer) Schokolade.

Bereits in den 80er Jahren entdeckten wir ein Rezept, dass Pfirsiche mit Amaretti und schwarzer Schokolade kombiniert. Dieser Klassiker ist seit damals immer wieder mal auf unserem Dessertteller anzutreffen.

Letzten Samstag haben mein Mann und ich Freunde bekocht und das war mal wieder eine perfekte Gelegenheit, das Rezept aus der Kiste zu holen und für den Thermomix® umzuschreiben – es geht jedoch auch ganz gut ohne, wie ihr unten sehen könnt.

ÜBERBACKENE PFIRSICHE MIT AMARETTINI UND SCHOKOLADE

(3 grosse Portionen oder 6 kleinere)

Ofen auf 200°C vorheizen

3 Pfirsiche

Pfirsiche halbieren und mit Löffel etwas ausgehölen. Fruchtfleisch, grob hacken und zur Seite stellen. Pfirsiche in eine Auflaufform geben.

Variante ohne Thermomix:

40g Schwarze Schokolade grob würfeln und zum gehackten Fruchtfleisch geben.

80g Amarettini (trockene) – grob zerhacken und zur Schokolade-Fruchtfleischgeben.

1 dl Marsala über die Pfirsiche und auch etwas daneben verteilen

Butterflocken über jede Pfirsichhälfte geben

Im 200°C vorgeheizten Ofen überbacken.

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Variante mit Thermomix®:

40g Schwarze Schokolade: im Thermomix® für 3 Sek / 6 Stufe grob hacken – Schokolade in eine kleine Schüssel umfüllen.

80g Amarettini (trockene) zusammen mit dem Fruchtfleisch für 4 Sek / Stufe 4 hacken. Amarettini-Fruchtfleischmasse zu den Schokowürfeln geben, vermischen und die Pfirsiche damit füllen.

Danach wie oben angeben mit dem Marsala weiterfahren.

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Tip: Mit Vanilleeis oder Zabaglione servieren und geniessen.

Leider hab ich keine Trockenen Amarettini bekommen und musste auf die weichen ausweichen, daher sieht das auf dem Bild nicht ganz so knusprig aus, wie es sein sollte.

En Guete!

Andenkörner und leichter Sommersalat

Ich mag Couscous und Quinoa sehr. Couscous ist mir jedoch manchmal etwas zu schwer, und daher weiche ich gerne auch mal auf Quinoa aus.

Das Andengewächs ist ja auch sehr gesund, sogar glutenfrei und wie ich finde, sehr bekömmlich. Seit es auch in der Schweiz angebaut wird, hab ich zudem nicht mehr so viel Skrupel dieses zu essen. Schweizer Quinoa gibt es in grösseren Coops zu kaufen.

Ich werde ab und an gefragt, ob man auch Quinoa im Thermomix® kochen kann. Kann man, und es gibt hierfür viele verschieden Methoden. Ich hab Euch hier meine bevorzugte Methode aufgeschrieben.

Quinoa gedämpft im Thermomix®:

200 g Quinoa

700 ml Wasser

1/2 EL Salz

1 EL Olivenöl

  1. Quinoa 3-4 mal gut durchwaschen, kneten und reiben – das löst die Bitterstoffe raus.  Den Quinoa in einem feinen Sieb abgiessen. Das Thermomix Garkörbchen eignet sich hierfür leider nicht, da die Löcher für den Quinoa zu gross sind. Das könnt Ihr allerdings umgehen in dem ich ein Passiertuch/Nusstuch in das Garkörbchen legt
  2. Quinoa in eine Schüsselgeben und mit Wasser bedecken. 15-30 Minuten stehen lassen.
  3. Damit die Körner beim Koch nicht in den Mixtopf fallen,  Backpapier so zuschneiden, dass es rund um das Garkörbchen passt. Dieses dann mit Wasser nass machen und kurz ausdrücken. Schliesslich das Garkörbchen damit «auskleiden» – (schaut Euch das Bild unten an)quinoa
  4. Garkörbchen in den Mixtopf geben und mit der Quinoa samt Einweichwasser befüllen. Zusätzlich 700ml Wasser hinzugeben.
  5. Jetzt das Olivenöl und das Salz über die Quinoa geben und den Mixtopf schliessen. Dann für 20 Min. / Varoma / Stufe 2 garen.*
  6. Das Garkörbchen mit dem Spatel herausheben und Quinoa in eine Schüssel geben und weiterverarbeiten oder so als Beilage servieren.

Für den Salat die Quinoa etwas ausdampfen lassen – geht schneller wenn man die Quinoa mit eine Gabel etwas verteilt und eventuell nach 5 min. nochmals etwas umrührt. Es ist nicht nötig den Mixtopf für die Sauce zu reinigen – einfach restliches Wasser abgiessen und mit Salatsauce fortfahren.

Ich mag die  Kombination von Salat und Früchten und Beeren, Nüssen und Sprossen. Grade im Norden, wird dies gross zelebriert, da dort Beeren auch als Vitamin Spender unentbeehrlich sind und oft auch als Kaltschalen/Suppen serviert werden. Ob frisch oder getrocknet – die roten, gelben und manchmal auch violetten Beeren bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern können einem Gericht auch geschmacklich das gewisse Etwas (zum Beispiel eine Süss-Saure Note) verleihen.

Hier noch ein von mir Konzipiertes Quinoa Salat Rezept, mit dem Ihr Eure Gäste sicher beeindrucken werdet.

Sommer Quinoa Salat:

200g Quinoa,    nach Anleitung oben herstellen.

2-3 Zucchini*    in Mundgerechte Stücke schneiden

*für den Salat nach 10 Min.Kochzeit den Varoma mit den Zucchinistücken anstelle des Messbechers aufsetzen und zusammen mit dem Quinoa die letzen 10 Min. weiter dämpfen.

Während dem Ausdampfen die Salatsauce herstellen und die restlichen Zutaten zurechtschneiden.

Salat Sauce:

100ml Calamansi- Balsam- Essig (gibt es bei VOM FASS, alternativ Obstessig, oder Apfelessig benutzen)

20g Olivenöl

30 g Senf

100g Joghurt

1/ 2 TL Salz

Pfeffer, nach Geschmack (ich nehme Tellicherry Pfeffer)

2 Prisen Ceylon Zimt

20g Ahornsirup oder Agavensirup oder Honig

Alles in den leeren Mixtopf geben und für 10 Sek / Stufe 4 verrühren.

2 Handvoll Jungblattsalat oder Babyspinat

2-3 Pfirsiche, in Schnitzen

200g Feta, von Hand in kleine Stücke gebrochen

30g Cranberrys

Über den Quinoa Salat geben und mit Salatsauce nappieren.

Etwas Kresse oder Sprossen, optional

1 TL Thymian, frisch

Salat mit Sprossen und Thymian ausgarnieren.

Tea-Time

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Heute war ich bei meiner Nichte zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Eigentlich war es eine Housewarming Party, sprich eine Einweihungsfeier für die Familie.

Natürlich hab ich Brot (Hefezopf – Rezept aus dem grünen Grundkochbuch mit Nanna‘s Zopfgewürz verfeinert) und mein Kräutersalz mitgebracht. Warum Brot und Salz? Wer heute zu einer Wohnungseinweihung Brot und Salz schenkt, wünscht dem Neubewohner Wohlstand, Sesshaftigkeit und Gemeinschaft, und bewahrt ihn vor bösen Geistern.

Aber ich versprach auch etwas zur Kaffeetafel mitzubringen und musste an Scones denken.

Meine Heidelbeer-Scones machten sich zwar etwas selbstständig (sprich gingen etwas aus der Form) aber sie waren schön fluffig und Geschmacklich einfach nur Top.

Hier das Rezept:

Oven auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen.

350g Zopfmehl (od. 35g Dinkel- und 315g Weissmehl)

4 TL Backpulver

125g Butter, kalt in Würfeln

75g Rohrzucker, grob

195g Buttermilch

1 Prise Salz

Alles in den Mixtopf geben und 20 Sek/ Stufe 6 mixen.

Arbeitsplatte bemehlen und Teig daraufgehen und flachdrücken.

150g Heidelbeeren (falls TK etwas angetaut) auf den Teig geben und den Teig „zusammenfalten“. Beeren einarbeiten ohne den Teig zu fest zu kneten, das mag er nämlich nicht.

mit bemehlten Händen wieder flachdrücken (3 cm dick) und mit einer bemehlten Cookieform/ einem Servierring oder einem Glas (5-6 cm Durchmesser) Kreise ausstechen.

Diese auf mit Backpapier belegten Backblech geben. Restl. Teig zusammenfügen und gleich verfahren.

1 Ei

Mit Eigelb bestreichen und 12-14 Min auf mittlerer Schiene Goldgelb backen.

Auf Gitter abkühlen lassen und mit Clotted Cream oder geschlagenem Doppelrahm und Marmelade servieren.

 

 

 

Kräuter bereichern jede Küche

Wer mich kennt, weiss dass ich Kräuter und Gewürze liebe.

Ich liebe ihren Duft, die mich an Ferien auf Kreta und Sardinien erinnern. Ich liebe es mit meinen Händen über die Kräuter zu fahren und dann an den Fingern zu riechen. Ich liebe es mit Kräutern zu kochen und bin überzeugt, dass jedem Kraut eine besondere Kraft und gesunde Wirkstoffe innewohnen. Auch Kräutersalzbäder beleben meine Sinne und/oder geben mir Ruhe und Kraft.

Ein jedes Gericht kann mit dem richtigen Kraut oder der richtigen Kräuterkomposition so viel an Geschmack und Raffinesse gewinnen. Oft helfen auch Kräuter und Gewürze der Verdauung. Viele gute Gründe den Kräutern mehr Beachtung zu schenken.

Gerne bringe ich meinen Freunden ein Kräutersalz mit, dass ich mit frischen Kräutern und gesundem Himalayasalz Dank meines Thermomix® im Nu hergestellt habe.

Grade jetzt ist mein Kräutergarten üppig mit Kräutern überwachsen. Zeit sich an eine neue Produktion zu machen.

Karin’s Kräutersalz aus frischen Kräutern:

50g Petersilie mit Stielen (1x halbiert)

je 20g Basilikum und Rosmarin (nur Nadeln)

je 20g Dill oder wilder Fenchel und Kerbel

10 Blätter Salbei

je 10g Olivenkraut, Zitronenmelisse, Bohnenkraut, Zitronenthymian ( nur Blätter), Oregano

2-3 Lorbeerblätter (frisch oder getrocknet)

600g grobes Himalayasalz

30 Sek / Stufe 10 zerkleinern und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und verteilen. 2 Stunden bei 50 °C Umluft im Ofen trocknen. Das Salz nach einer Stunde einmal drehen, damit es besser trocknet.

Salz sollte durch und durch getrocknet sein. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Dann nochmals in den Mixtopf geben und für 15 Sek / Stufe 8 zerkleinern. So werden die Klümpchen zerkleinert.

In Schraubglass oder Kräuterstreuer aufbewaren.

Schmeckt gut zu 5 min Eiern, in Salatsaucen, oder überall da wo man es gerne hat. Gibt auch Baguettes, welches man zu Grillfleisch reicht ein feines Aroma.

Sous-Vide Garen im Thermomix®

Ich mag es gerne und öfter mal vegetarisch, aber wenn Fleisch, dann darf es auch gerne mal ein Fleischstück guter Qualität sein.

Heute gab es Salat an einer leckeren Kräutersalatsauce und Rindsfilet sous-vide gegart.

Für das Sous-Vide Garen:

1-2 Rindsfiletsteaks vakuumieren

ich hab noch frischen Rosmarin mit in den Vakuumbeutel gegeben. Wer kein Vakuumiergerät hat, kann dieses vom Metzger vakuumieren lassen. Das Fleisch muss nicht gewürzt werden.

Jetzt die Beutel in das Garkörbchen geben und dieses in den Mixtopf geben. Ca. 1,5 Liter Wasser in den Mixtopf geben. Die Fleischbeutel sollten mit Wasser bedeckt sein.

60 Min. / 55 °C / Stufe 0,5

Danach Beutel aufschneiden und Fleisch in gutem Olivenöl ( zum Bsp. https://nocellara.ch/) auf jeder Seite 1 Min. scharf anbraten. Mit Fleur de Sel und Tellicherry Pfeffer würzen. Nach kurzer Ruhezeit quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden und servieren.

Kräutersalatsauce:

100g Joghurt

50g Majonnaise

je 10g Dill, wilder Fenchel und Petersilie ( od 30g Kräuter nach Geschmack)

1 kleine Knoblauchzehe

1 kleine Zwiebel, halbiert

40g Zucker

1 TL Himalayasalz oder Kräutersalz, selbstgemacht

1/2 TL Pfeffer schwarz

50g Olivenöl https://nocellara.ch/

15g Zirtonensaft

Für 20Sek. / Stufe 10 mixen.

Tip: Das Olio d’dolivia Extra Vergine von Nocellara https://nocellara.ch/ stammt aus Sizilien und eignet sich sowohl für die kalte, wie auch die Warme Küche. Vollfruchtig im Aroma und in einem intensiven Grün ist es eine Bereicherung für jede Küche

Kräuter- Mozzarella-Monkey-Bread

Heute freu ich mich auf einen Grillabend mit unserem Thermomix® -Team. Alle Kolleginnen bringen etwas mit.

Ich hab mich für ein Kräuter-Mozzarella-Monkey-Brot entschieden. Dieses kann man gut abzupfen und kommt ganz ohne Messer aus.

Für das Pesto:

1 kleine Knoblauchzehe

50g Pinienkerne

100g gem. Kräuter (zBsp. Basilikum, Dill, Kerbel, Petersilie, Ysop, Majoran, Olivenkraut)

150g Olivenöl

1/2 TL Kräutersalz oder Salz

Alles in den Mixtopf geben und für 30 Sek. / Stufe 10 mixen. In Schüsselchen leeren und Mixtopf spülen.

Teig:

100g Milch

100g Wasser

2 TL Zucker

1/2 Hefewürfel od. 7g Trockenhefe

2 Min. / 37 °C / Stufe 2

550g Halbweissmehl

50g Olivenöl

2 Eier

2 TL Salz

Alles in den Mixtopf geben und 2 Min / Knetstufe kneten. In eine geölte Schüssel geben, abdecken und ums Doppelte aufgehen lassen.

In 24 Stücke schneiden

24 Mozzarellakügelchen

In die Mitte eines jeden Teigstückes geben und zu Kugeln schliessen

Die Teigkugeln in dem Pesto drehen und in eine Gugelhupfform geben. Den Teig nochmals 1/2 Stunde aufgehen lassen.

Inzwischen den Ofen auf 180 °C Ober- Unterhitze aufheizen.

Monkey-Brot 30- 40 Min. backen und auf Gitter auskühlen lassen.

Kugeln abbrechen und geniessen.