Sauerteig-Brotback-Wettbewerb / TAG 3

Meine Dorly (Dinkelansatz), hat sich nun schon etwas entwickelt. Der Teig hat zu arbeiten begonnen. Bei Barbara (Roggenansatz), oder Babsi, wie sie inzwischen heisst, ist etwas weniger aktivitiät sichtbar

Wie ist es bei Euch aus? Bitte nicht enttäuscht sein, wenn da noch nichts passiert ist. Je nachdem wie viele Hefebakterien bei Euch in der Luft rumschwirren und wie warm es bei Euch ist, kann es etwas schneller oder langsamer gehen. Meist geht es bei wärmeren Temperaturen etwas schneller, als im Winter oder in kälteren Zonen. Also lasst Euch nicht entmutigen.

Unbedingt wieder daran riechen. Immer noch süsslich? Vielleicht etwas Jogurtig? Oder gar schon leicht säuerlich? Meine Dorly hat definitiv einen jogurt-artigen Geschmack. Babsi riecht noch nicht ganz so stark dafür  säuerlicher.

Heute ziehen meine Sauerteiganätze um in ein grösseres Glas.

TAG 3 (abends)

Stellt Eurer wieder auf den Mixtopfdeckel und wiegt erneut 25g Vollkornmehl und 25g Wasser ein. Das geht auch mit einer normalen Waage.

Ihr könnt dies nun  mit einem Löffel verrühren.

Wiederum den Deckel halb aufs Glas setzen und 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. 

Den Löffel könnt ihr beruhigt mit den Fingern abstreifen. Wenn Ihr das Gefühl habt dass Euer Glas durch die Paste etwas «schmutzig» geworden ist, dann einfach mit einem nassen Spatel die Teigreste an der Glaswand nach unten stossen.

Noch Fragen? Einfach melden….

Geniesst Euren Abend und bleibt geduldig.

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Sauerteig-Brotback-Wettberwerb / TAG 2

Und enttäuscht, dass mit Eurem Sauerteigansatz nach den ersten 24 Stunden noch nicht viel passiert ist? Keine Sorge, das ist normal.

Riecht mal daran. Es kann gut sein, dass sich da schon ein leicht süsslicher Geruch entwickelt hat.

Bei meinem Dinkelsauerteigansatz „Dorly“ hat sich oben etwas Flüssigkeit angesammelt. Das macht nichts und heisst nur, dass der Ansatz „hungrig“ ist und gefüttert werden muss.

TAG 2 (abends)

Stellt Eure Glas mit dem Sauerteigansatz vom Vortag wieder auf den Mixtopfdeckel und wiegt erneut 25g von dem Vollkornmehl und 25g Wasser ein. Das geht auch mit einer normalen Waage.

Ihr könnt dies nun mit Eurem Finger* oder einem Löffel verrühren, bis ihr wieder eine dicke Paste bekommt. Nun, den Deckel halb aufs Glas setzen und 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen.

 

Übrigens, sollte mal etwas zu viel Mehl ins Glas gelangen, macht Euch nicht die Mühe wieder welches herauszubekommen. Gebt einfach die gleiche Menge Wasser hinzu. 

Und schon einen Namen für Euren Ansatz gefunden? Wie lautet er?

Sauerteig-Brotback-Wettbewerb / TAG 1

Bevor wir eine Sauerteigbrot backen müssen wir einen sogenannten Sauerteig- Starter herstellen, was an sich ganz einfach ist. Das einzige was man dazu benötigt ist Mehl (am einfachsten Vollkorn), Wasser und Geduld.

Meist ist so ein Sauerteig-Starter bereits nach 5 Tagen gereift (fermentiert), aber um auf Nummer Sicher zu gehen, machen wir das nun in 7 Tagen, dafür mit weniger Mehl, als sonst üblich.

Welches Mehl Ihr nutzt ist eigentlich egal. Es beeinflusst jedoch den Geschmack Eures Brotes und die Dauer der Sauerteigherstellung. Vollkorn Roggenmehl ist am sauersten, geht jedoch am Schnellsten, Es ist jedoch nicht jedermanns oder jederFraus Geschmack.

Ihr könnt jedoch auch Weizenvollkornmehl oder Dinkelvollkornmehl benutzen. Diese sind milder im Geschmack und nicht ganz so sauer (gut für Einsteiger). Das kann dafür etwas länger dauern, als beim Roggenmehl. Ich hab mich diesmal für selbstgemahlenes Dinkelvollkornmehl entschieden.

Selbverständlich könnt Ihr auch mit ganzen Körnern arbeiten. Diese müsstet ihr jedoch einfach am 1. Tag 200g Körner mahlen bevor ihr loslegt. Im Thermomix® geht das ganz einfach (ca. 1 Min / Stufe 10) – fertig! 
Tipp: klemmt ein Backbapier zwischen Mixtopf und Mixtopfdeckel, dann bleibt der sauber und ihr müsst weniger Abwaschen!

Also, was müsst Ihr heute tun?

TAG 1 (abends)


Stellt Eurer Marmeladenglas oder Euer Weck-Glas auf den Mixtopfdeckel und wiegt 25g von dem gewählten Vollkornmehl und 25g Wasser ein.
 Das geht auch mit einer normalen Waage.


Ihr könnt dies nun mit Eurem Finger* oder einem Löffel verrühren, bis ihr eine dicke Paste bekommt. Nun, den Deckel** halb aufs Glas setzen. Es muss Luft hineingelangen, damit auch die Hefebakterien aus der Luft auf den Teig gelangen. Diese Paste 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Bitte nicht in die Nähe der Heizung stellen.

*Ich empfehle für den 1. und eventuell 2. Tag eure Finger zu benutzten, denn daran haften Hefebakterien, die dem Teig zusätzlich etwas Starthilfe geben können. Ich habe vorerst einmal auch nur ein kleines Marmeladenglas benutzt.


** Wer keinen Deckel für sein Gefäss hat, kann ganz einfach eine Frischhaltefolie mit einem Gummi darüber befestigen und mit einem Messer einige Löcher hinein piksen. Oder ihr legt einfach einen kleinen Unterteller leicht schief auf das Marmeladenglas.
 

Links Roggenansatz mit Frischhaltefolie und rechts Dinkelansatz mit Deckel

So, nun müsst ihr warten.

Dem Sauerteig einen Namen zu verleihen hilft mit der Geduld. Ihr könnt Euch schon mal überlegen, welchen Namen ihr Eurem Sauerteigansatz geben wollt. Viele wählen männliche Namen. Mir ist heute jedoch nach Frauenpower – daher heisst mein Roggen- «Sauerteigbaby» diesmal Barbara. Das tönt so nach unbändiger Kraft. Und mein Dinkel-„Sauerteigbaby“ heisst „Dorly“, da ich mich erhoffe, dass er etwas weicher und lieblicher wird.


Wofür habt ihr Euch entschieden?

Heutiger Sauerteig-Begriff:

Sauerteig-Starter

Der Sauerteigstarter ist der Teig, den ihr zu einem neuen Sauerteig heranzüchtet. Davon könnt ihr am Schluss eine kleine Menge zur Sauerteigsicherung abnehmen und als Anstellgut wieder neu zu einem Sauerteig hochfüttern. (Dazu später mehr!)

 

Sauerteig Brotback Wettbewerb

Wer ist dabei?

Sauerteig Brotlback Wettbewerb

Wer hat Lust zu lernen wie man ein schönes Sauerteigbrot backt? Ich werde Euch Schritt für Schritt und Tag für Tag zeigen, wie ihr zu Eurem Sauerteigbrot gelangt.

Am Schluss verlose ich unter allen, die mir bis 3.Februar ein Foto von Ihrem selbstgebackenen Sauerteigbrot zuschicken ein Brotbackgärkörbchen und ein spezielles Bäckermesser (Lâme de Boulanger).

Wann / Zeitaufwand: 8 Tage

25.1. – 1.3.2018

Sauerteig Starter Herstellung:

Freitag 25.1. – Donnerstag 31.1. abends jeweils 5min.

Sauerteig-Broteig Herstellung und Brotteig falten:

Donnerstag Abends: 1 Stunde 5 min.

Freitag Morgens: 2x 30 min.

Brot Backen:

Freitagabend: 1 Stunde 30 min.

 

Was ihr benötigt:

Vollkornmehl (egal welches) oder ganze Getreidekörner (zum bsp. Roggen, Weizen, Dinkel)

1 Marmeladen- oder Weck Glass mit Deckel

1 Schüssel (Glas oder Plastik)

Klarsichtfolie oder 1 Duschhaube

1 Sieb und ein Küchentuch – alternativ ein Gärkörbchen

1 Scharfes Küchenmesser – alternativ ein Bäckermesser

1 Römertopf oder Gusseisentopf oder grosse ofenfeste Glasschüssel mit Deckel

Etwas Liebe und Geduld

Wer ist dabei? Ich würde mich freuen! Bitte meldet Euch bei mir an.

Kürbis zu Wild, das geht

Heute sind wir zu einem Wine and Dine eingeladen. Lisanne ist eine hervorragende Köchin und Gastro-Journalistin, eine Gourmandisse, genau wie Ihr Mann, und eine herzliche Gastgeberin. Ich freue mich!
Ihre Gäste bringen oft den einen oder anderen guten Tropfen mit aus Ihrem Weinkeller als Beitrag, wir/ich hingegen eher was kulinarisches.
Daher war meine heutige Aufgabe etwas als Beilage zur Rehterrine zu bringen.
Um der Saison gerecht zu werden dachte ich an Kürbis und Brioche – Also Kürbis-Brioche und dazu ein Cranberry-Chutney.

Kürbis-Brioche

25 g Milch

15 g Frischhefe

In den Thermomix® Mixtopf geben und für 1 Min / 37 °C / Stufe 2 erwärmen.

90 g Kürbispüree

dazu und für 20 Sek / Stufe 3 vermischen

300 g Mehl  
30 g Zucker
1/2 TL Salz
2 kalte Eier
je eine Messerspitze 
Zimt, Nelke, Muskat, Ingwer
dazugeben und 10 Min / Knetstufe kneten, dabei
125 g kalte Butter, in kleinen Stücken
2 TL frische Thymianblättcheb
nach und nach durch die Deckelöffnung geben
Teig in eine grosse Schüssel umfüllen, abdecken und 2 Stunden gegen lassen. Den Teig dabei mit nassen Händen jede Stunde ein paar mal falten.
Den Teig in ca. 80g grosse Stücke (8 Stück) teilen und zu Kugeln schleifen. Dann abgedeckt ruhen lassen, ca. 10 Min. Dann flach drücken und mit einer Schere rundum einschneiden. Teig nochmals eine halbe Stunde abgedeckt ruhen lassen. Dabei den Ofen auf 180 °C vorheizen.
½ Ei, etwas Milch, eine Prise Salz zusammen verquirlen und durch ein Sieb streichen. Damit die Kürbis Brioche bestreichen und die Brötchen im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 25 Min backen.
Abkühlen lassen und in der Mitte eine Mandel oder eine Pekannusshälfte als Kürbisstiel hineindrücken.
Die Brötchen haben wunderbar zur Rehterrine gepasst und wir hatten wunderbare Gespräche, tolle Weine und eine Menufolge vom Feinsten.
Das Cranberry-Rosmarin Chutney von der Cookidoo Rezeptplatform hat auch sehr gut geschmeckt.
Ein herzliches Dankeschön hier an Lisanne und Stefan für den tollen Tag.
 
 

Fluffige Naanbrote nicht nur zu Curries ein Hit

Fluffig feines Naan ( Indisches Fladenbrot)

ZUTATEN

6 grosse Stücke (oder wahlweise 8 kleinere)

150 g Milch

2,5 EL Zucker

10 g Hefe

500 g Weissmehl

1 TL Backpulver

2 EL Olivenöl

150 g Gruechischer Joghurt

1 Ei

1 TL Salz

(optional 20g Schwarzkümmel)

Knoblauchöl:

30 g gutes Olivenöl

1 Knoblauchzehe, bei größerer Menge Öl, mehr Knobli

1 Prise Salz

1 Prise Pfeffer

ZUBEREITUNG

Milch, Zucker und Hefe in den Mixtopf geben und 2,5 min./37 °C / Stufe 1 erwärmen, danach 30 min. im geschlossenem Mixtopf ruhen lassen.

Danach die restlichen Zutaten zufügen und 3 min./ Teigstufe vermischen.

Den Teig in eine geölte Schüssel umfüllen und an einem warmen Ort mindestens 2 Stunden (oder besser länger – wir benutzen hier wenig Hefe) gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat. ( ich hab den Teig morgens um 10 Uhr gemacht und Abends um 17.30 gebacken)

Teig aus der Schüssel nehmen und auf der unbemehlten Arbeitsfläche kurz mit der Hand durchkneten. Danach den Teig in 6-8 gleichgroße Teile teilen und zu einer Kugel formen.

Eine beschichtete Pfanne ohne Öl erhitzen – währenddessen aus einer Teigkugel einen Fladen (in Pfannengröße bei 6 sonst etwas kleiner) ausrollen.

Sobald die Pfanne heiß ist, den Fladen in die Pfanne geben und die Temperatur sofort etwas reduzieren.

Jetzt ist es wichtig, den Fladen zu beobachten. Pro Seite benötigt jeder Fladen etwa 1 -2 min. Wenn die erste Seite Blasen wirft, umdrehen und fertig backen.

Alle 6 Fladen fertig backen.

Variation mit Knoblauch-Öl:Etwas Olivenöl mit frisch gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer vermischen und damit die fertig gebackenen Naan-Fladen bestreichen

Variation mit Schwarzkümmel:

20 g Schwarzkümmelsamen mit dem Teig verkneten.

Passt gut zu Curries anstelle von Reis oder aber auch mal zu einem guten Salat.