Sauerteig-Brotback-Wettbewerb / TAG 1

Bevor wir eine Sauerteigbrot backen müssen wir einen sogenannten Sauerteig- Starter herstellen, was an sich ganz einfach ist. Das einzige was man dazu benötigt ist Mehl (am einfachsten Vollkorn), Wasser und Geduld.

Meist ist so ein Sauerteig-Starter bereits nach 5 Tagen gereift (fermentiert), aber um auf Nummer Sicher zu gehen, machen wir das nun in 7 Tagen, dafür mit weniger Mehl, als sonst üblich.

Welches Mehl Ihr nutzt ist eigentlich egal. Es beeinflusst jedoch den Geschmack Eures Brotes und die Dauer der Sauerteigherstellung. Vollkorn Roggenmehl ist am sauersten, geht jedoch am Schnellsten, Es ist jedoch nicht jedermanns oder jederFraus Geschmack.

Ihr könnt jedoch auch Weizenvollkornmehl oder Dinkelvollkornmehl benutzen. Diese sind milder im Geschmack und nicht ganz so sauer (gut für Einsteiger). Das kann dafür etwas länger dauern, als beim Roggenmehl. Ich hab mich diesmal für selbstgemahlenes Dinkelvollkornmehl entschieden.

Selbverständlich könnt Ihr auch mit ganzen Körnern arbeiten. Diese müsstet ihr jedoch einfach am 1. Tag 200g Körner mahlen bevor ihr loslegt. Im Thermomix® geht das ganz einfach (ca. 1 Min / Stufe 10) – fertig! 
Tipp: klemmt ein Backbapier zwischen Mixtopf und Mixtopfdeckel, dann bleibt der sauber und ihr müsst weniger Abwaschen!

Also, was müsst Ihr heute tun?

TAG 1 (abends)


Stellt Eurer Marmeladenglas oder Euer Weck-Glas auf den Mixtopfdeckel und wiegt 25g von dem gewählten Vollkornmehl und 25g Wasser ein.
 Das geht auch mit einer normalen Waage.


Ihr könnt dies nun mit Eurem Finger* oder einem Löffel verrühren, bis ihr eine dicke Paste bekommt. Nun, den Deckel** halb aufs Glas setzen. Es muss Luft hineingelangen, damit auch die Hefebakterien aus der Luft auf den Teig gelangen. Diese Paste 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Bitte nicht in die Nähe der Heizung stellen.

*Ich empfehle für den 1. und eventuell 2. Tag eure Finger zu benutzten, denn daran haften Hefebakterien, die dem Teig zusätzlich etwas Starthilfe geben können. Ich habe vorerst einmal auch nur ein kleines Marmeladenglas benutzt.


** Wer keinen Deckel für sein Gefäss hat, kann ganz einfach eine Frischhaltefolie mit einem Gummi darüber befestigen und mit einem Messer einige Löcher hinein piksen. Oder ihr legt einfach einen kleinen Unterteller leicht schief auf das Marmeladenglas.
 

Links Roggenansatz mit Frischhaltefolie und rechts Dinkelansatz mit Deckel

So, nun müsst ihr warten.

Dem Sauerteig einen Namen zu verleihen hilft mit der Geduld. Ihr könnt Euch schon mal überlegen, welchen Namen ihr Eurem Sauerteigansatz geben wollt. Viele wählen männliche Namen. Mir ist heute jedoch nach Frauenpower – daher heisst mein Roggen- «Sauerteigbaby» diesmal Barbara. Das tönt so nach unbändiger Kraft. Und mein Dinkel-„Sauerteigbaby“ heisst „Dorly“, da ich mich erhoffe, dass er etwas weicher und lieblicher wird.


Wofür habt ihr Euch entschieden?

Heutiger Sauerteig-Begriff:

Sauerteig-Starter

Der Sauerteigstarter ist der Teig, den ihr zu einem neuen Sauerteig heranzüchtet. Davon könnt ihr am Schluss eine kleine Menge zur Sauerteigsicherung abnehmen und als Anstellgut wieder neu zu einem Sauerteig hochfüttern. (Dazu später mehr!)

 

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