
Letzten Freitag hiess der letzte richtige Sommertag dieses Jahres wäre nun da und prompt meldet sich auch der Frühherbst mit seinem grauen Deckel und Regenschauern.
Das schrie nach kuscheliger Decke, einem spannenden Buch und einem Tee. Für Buch und Sofa hatte ich jedoch keine Zeit, aber eine grosse Tasse Tee begleitete mich am Computer und sorgte für wohlige Wärme und Gemütlichkeit.
Nach vollbrachtem Tageswerk musste jedoch eine Belohnung her. Etwas Süsses für’s Gemüht.
Spontan fiel mir das Rezept für Grüntee-Sablés ein. Schnell gemacht und verführerisch im Geschmack.
Im Teeschrank fand ich dann auch einen Grüntee mit Kardamon und Zimt. Perfekt für mein heutiges Unterfangen. Einfacher Grüntee, oder in anderen Geschmacksmischungen geht natürlich auch.
Grüntee-Sablés:
2 geh. EL Grüntee
100g Rohrzucker/brauner Zucker
Zusammen im Mixtopf für 10 Sek./Stufe 10 pulverisieren.
300g Dinkelmehl
200g kalte Butter, in Stücken
1 Prise Salz
30g Rahm
dazugeben und für 20 Sek/ Stufe 4 mixen.
Aus dem Teig 3-4 Rollen à 3cm Durchmesser rollen, wer mag, die Arbeitsfläche mit Rohzucker bestreuen und die Teigrollen darin wenden (gibt extra Crunch). Einzeln in Klarsichtfolie wickeln und kühl stellen, bis der Teig fest ist.
2 Teigrollen herausnehmen, Klarsichtfolie entfernen, in 6-8mm dicke Scheiben schneiden und mit genügend Abstand auf das vorbereitete Blech legen.
Sablés 12 Min in der Mitte des Ofens bei 180 °C Ober-/Unterhitze backen. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Die Guezli lassen sich trocken und kühl 3-4 Wochen aufbewahren ( So lange überleben die jedoch bei uns nie 😉)


Eine Hitzewelle hat Europa fest in den Griff genommen. Bereits morgens möchte man am Liebsten rein gar nichts tun, den jede Bewegung führt bereits dazu, dass man schwitzt. Abends scheint es einfach nicht kühler zu werden. Es ist jedoch schön, dass man wieder länger draussen sitzen kann.
Immer mehr Freunde von mir vertragen keinen Weizen mehr und weichen deshalb gerne auf Dinkel aus. Leider ist jedoch in vielen gängigen Dinkelbroten auch Weizenmehl enthalten. Um gutes Dinkelbrot ohne Weizen zu backen muss man jedoch etwas in die Backtrickkiste greifen, denn oft läuft das Brot auseinander. Das liegt daran, dass der Dinkel im Gegensatz zu Weizen Wasser weniger gut binden kann. Auch mag er es nicht zu lange geknetet zu werden.





