Hoisin-Pilz-Hefeklösse (Boutze)

Das erste Mal hatte ich Boutzen als ich meine Universitätstutorin bei sich zu Hause besuchte. Ich war fasziniert von diesen Chinesischen „Germknödeln“.

So war ich dann entzückt, als ich Rezepte in dem neuen Buch „Steaming Hot“ von Sophie Handschuh entdeckte und machte mich auch gleich dran diese umzusetzen.

Ich musste jedoch feststellen, dass es hier auf dem Land nicht ganz einfach war die ganzen Zutaten zu finden. Also musste ich erfinderisch werden.

Kurz bevor ich sie in den Varoma geben wollte, kam mein Mann nach Hause und brachte Essen mit. So hab ich die Klösse kurzerhand eingefroren und hoffte, dass die Arbeit nicht für die Katz war.

Hier nun also das übersetzte Rezept:

Boutzenteig:

200g Milch

2 TL Trockenhefe oder 20g Frischhefe

20g Zucker

300g Weissmehl

2 TL Backpulver

50g Maizena

30g Sonnenblumenöl

Milch, Hefe und Zucker in den Mixtopf geben und für 2 Min. / 37 °C / Stufe 2 mischen.

Rest dazu geben und 2 Min. / Knetstufe kneten. In eine geölte Schüssel geben, abdecken und für 30-45 Min zu Seite stellen. Der Teig sollte sich um ca. 1/3 vergrössern.

Für die Pilzfüllung benötigt ihr:

2 Frühlingszwiebeln, in grossen Stücken

1 rote Chili

10g frischer Ingwer, in Scheiben

10g Knoblauch, geschält

500g gemischte Pilze, in Stücken

60g Sesamöl

1 EL Austernsauce

2 EL Sojasauce

100g Hoisin-Sauce*

2 EL Maizena

* ich konnte keine Hoisin-Sauce finden und hab diese daher mit 80g Pflaumenmus, 20g dunkler Sojasauce und 1 gehäufter TL China 5 Spices Gewürz ersetzt

Frühlingszwiebel bis und mit Knoblauch in den Mixtopf geben und für 3 Sek / Stufe 7 zerhacken.

Pilze und Sesamöl dazu und 5 Min / Varoma / Linkslauf Stufe 1 sautieren

Jetzt den Rest dazu und nochmals 4 Min / 90 °C/ Linkslauf Stufe 2 köcheln lassen.

Um die Klösse zu formen den Teig in 12 Teile teilen und diese in ca. 12cm grosse Kreise ausrollen ( ca 1 cm dick).

1 gehäufter TL Pilzfüllung in die Mitte geben und nun die Ränder in die Mitte hoch ziehen und zusammendrücken bis sie zusammenhalten.

In den Varoma geben, der eingeölt oder mit Backpapier ausgelegt ist ( Achtung es muss der Dampf noch zirkulieren können). Ihr entscheidet, ob ihr den Klossverschluss nach oben oder nach unten legen wollt.

500g Wasser in den Mixtopf geben, Varoma aufsetzen und die Klösse für 12 Min/ Varoma / Stufe 2 dämpfen.

Falls Ihr die Klösse wie ich im Tiefkühler gefroren hattet, dann müsst ihr diese für 22 Min/ Varoma / Stufe 2 dämpfen.

Mit süsser Chillisauce und einem grünen Salat servieren.

Quinoa Pudding mit Himbeersauce

Quinoa

Wie im vorhergehenden Post versprochen hier ein erstes übersetztes Rezept von dem Buch “Steaming Hot” von Sophie Handschuh.

Das Rezept eignet sich als Frühstück oder auch als Dessert (Achtung es sättigt jedoch ganz gut) . Es kann gut vorbereitet werden und die Himbeersauce kann auch sehr gut mit Mangosauce oder irgendeiner anderen Fruchtsauce ersetzt werden.

Der Quinoa Pudding kann gut einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden und eignet sich daher auch für einen Einzelhaushalt, oder wenn man sich am nächsten Tag noch etwas süsses mit ins Büro nehmen will.

Das gute an Quinoa ist, das es wenig Kohlenhydrate hat, und viel vegetarische Proteine. Ersetzt ihr nun auch noch den Zucker mit Birkenzucker, dann könnte das Dessert fast als Low-Carb durchgehen.

Ihr benötigt für Eure Himbeersauce:

300g Himbeeren
100g Zucker            (wer es weniger süss mag kann gerne etwas reduzieren, Ich hab 80g                                       genommen, oder ersetzt den Zucker mit Birkenzucker)
1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt

Himbeeren, Zucker und Vanillemark in den Mixtopf geben und für 6 Min./ 100°C / Stufe 2 kochen. In eine Schüssel umleeren und Mixtopf ausspühlen.

Für den Quinoapudding benötigt ihr:

1 Bio-Zitrone, nur die Schale (mit Sparschäler abgeschält)
400g Kokosnussmilch                 (wer das nicht mag, kann auch beliebig mit Kuhmilch,                                                                  Mandelmilch, Hafer- oder Reis-milch ersetzen)
150g Quinoa, kurz im Sieb abgewaschen
50g Ahornsirup (Agaven-Dicksaft geht auch)
30g Kokosnussöl + etwas mehr um die Ramequin auszupinseln/fetten.
1 TL Vanilleextrakt (wenn ihr keines bekommt, dann nehmt noch etwas Vanillemark von ½ Schote oder ersetzt 25g Ahornsirup mit 2 TL Vanillezucker)
1 TL Ceylonzimt
1 Banane, in Scheiben ( ich hatte keine und hab einfach bei Schritt 3 eine Handvoll getrocknete Bananenchips dazugegeben)

  1. Abgeschälte Zitronenzeste in den Mixtopf geben und für 10 Sek. / Stufe 10 pulverisieren
  2. Kokosnussmilch hinzufügen und für 4 Min. / 100°C / Stufe 1 aufkochen
  3. Quinoa, Ahornsirup, Kokosöl, Vanilleextrakt und Zimt hinzufügen und für 20 Min. / 100°C / Linkslauf 1 kochen
  4. Bananenscheiben dazugeben und für 15 Sek / Stufe 3 unterrühren.
  5. 6 Ramequin (Weckglas/Puddingförmchen/Kaffeetassen gehen auch) mit etwas Kokosöl ausfetten, den Pudding darauf verteilen und in den Varoma und den Varomaeinsatz stellen)
  6. 500g kochendes Wasser in den Mixtopf geben und den Varoma aufsetzen und mit Varomadeckel verschliessen. Dann die Puddings für 20 Min. / Varoma / Stufe 2 schonend dampfgaren.

Ihr könnt nun wie ich, die Sauce einfach auf die Puddingförmchen verteilen und das Glas so servieren wie es ist, oder ihr stürzt den Pudding auf einen Dessertteller und nappiert die Himbeersauce darüber.

Mir, meinem Bruder und meiner Schwägerin hat der Quinoa Pudding gut geschmeckt. Mein Mann, konnte sich an den Gedanken Quinoa in süsser Form zu essen nicht wirklich gewöhnen – dafür gabs für mich mehr 😉

Als nächstes werde ich Euch an meinen abgewandelten, gedämpften Hoisin-Pilz-Hefeklösse (Boutze)  teilhaben lassen und ob es mit dem tieffrieren geklappt hat……

Hurrahhh-endlich da!

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Hurrah, das neue Buch von Sophie Handschuh ist da, welches sich mit dem Thema „Varoma-kochen“ befasst. dazu gab es noch ein paar tolle Küchenhelfer (Scrappy und Bürsten für den Mixtopf), welche für den Thermomix® ganz praktisch sind.

Jetzt fragt Ihr mich was ist Varoma? Varoma ist der Aufsatz auf dem Thermomix®, der oft etwas vernachlässigt wird. Dieser erlaubt es Speisen schonend und gesund mit Dampf zu garen.

Eine meiner Lieblings-Thermomix®-Bloggerin Sopfie Handschuh (https://thermomixbakingblogger.com), die sich eigentlich fast vollständig dem Backen mit Hilfe des Thermomix® verschrieben hat, hat nun ein neues Buch herausgebracht mit tollen Varoma-Rezepten.

Ich kann es gar nicht erwarten eines davon auszuprobieren…. kann mich aber grad nicht entscheiden.

Das Buch ist auf Englisch geschrieben. Wenn ich mich für ein Rezept entschieden hab, lass ich es Euch wissen und werde auch das Rezept auf Deutsch übersetzen.

@Sophie: Vielen Dank für ein weiteres Meisterwerk, dass es nun auch in die Schweiz geschafft hat.

@Liliana: Thanks for wrapping and shipping my book and gifts

Hübsch gestrickt – sauber geputzt

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Heute geht es mal nicht ums kochen sondern um ein anderes Hobby von mir – das Sticken.

Eine Freundin von mir hat mir von den gestrickten Solwang Putzlappen vorgeschwärmt. Ich war ja erst etwas skeptisch und hab mir dann, da ich sowieso noch einen Gutschein für den Globus hatte, welche gekauft. Auf Amazon gibt es sie auch zu kaufen. Ich mag sie wirklich gut.

Dennoch finde ich den Preis von 18 CHF für 3 dieser Lappen dann noch etwas hochgegriffen. Ich hab mich online mal schlauch gemacht, ob man diese nicht auch selber stricken kann. Ich hab nicht schlecht gestaunt. Angeblich war das früher nicht nur in Dänemark üblich gestrickte Lappen zu benutzen, nein auch auf Amerikanischen Foren und auch auf Deutschen Stickforen findet man unendlich viele verschiedene Stickmuster. Daher werde ich hier keines Posten.

Viele Nutzerinnen sagen, dass sie diese den heutigen, künstlichen Faser-Lappen vorziehen.

Wichtig ist es eine gute unmercerierte Baumwolle zu benutzen, welche man auch bei 60°C noch waschen kann. Schliesslich will man ja die Lappen nach dem Benutzen auch wieder keimfrei bekommen können.

Die Lappen können mit und ohne Muster (einfach rechts gerippt) gestrickt werden, in einer Farbe oder auch Bunt und in Streifen gestrickt und eignen sich daher auch gut für Stickanfänger und Stickerinnen, welche Ihre übriggebliebenen Baumwollknäuel nach einem Projekt noch fertig verwerten wollen. Die Lappen eignen sich gut, um zwischen zwei grösseren Projekten etwas Einfaches und Praktisches herzustellen, bei dem man nicht zu viel überlegen muss.

Die Lappen sollten eng gestrickt werden und daher empfehle ich eine Nadel zu nehmen, die etwas kleiner ist, als das eigentlich für das Garn vorgesehen ist ( z. Bsp. Nadel 2,5 anstelle von Nadeln 3 Verwenden).

Ich würde die Lappen mindesten 20x20cm aber besser noch 25x 25cm stricken, da man da einen besseren Griff und eine grössere Oberfläche hat.

Ein hübsches Geschenk für eine Hauseinweihungsparty oder ganz einfach so, für jemanden, den man mag.

Viel Spass beim Nachstricken.

PS: Es soll auch Damen geben, die diese als Waschlappen für Ihr Gesicht nehmen, da sie durch die Musterung eine leichte Peeling-Funktion haben. Dies hab ich selber noch nicht ausprobiert und kann daher nicht mitreden.

Frühsommerträume

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Gestern waren wir bei lieben Freunden zu einem Wine and Dine (eigenlich war es ein Lunch) eingeladen und ich wurde gebeten ein Dessert mitzubringen. Eigentlich wollte ich eine Erdbeer-Ricotta-Pistazien-Terrine mitbringen, aber ich konnte mein Rezept nicht finden.

Also, was tut Frau? Sie googlet und stolpert über folgendes Rezept:

https://www.daskochrezept.de/rezepte/erdbeer-pistazien-kranz-mit-ricotta

Dies hab ich nun jedoch für den Thermomix® umgesetzt, da es mir viel einfacher schien. Auch hab ich 1 Ei mehr dazugetan, da mir der erste Pistazienkuchen „zerbröselt“ ist.

Karin’s Erdbeer-Ricotta-Pistazien-Kranz

Für den Teig (Pistazienkuchen)

Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft: 160 Grad/Gas: Stufe 2–3). Gugelhupf-­ oder Springform mit Rohrbodeneinsatz (Ø 22 cm) fetten, mit Semmelbrösel/Paniermehl ausstreuen.

150g Pistazien, geschält (ca. 300-400g ungeschält)

In den Mixtopf geben und für 10 Sek. / Stufe 7 mahlen. In eine Schüssel umfüllen.

225 g Zucker
1 Zitrone (Bio), Schale mit Sparschäler abgeschält

In den Mixtopf geben und für 10 Sek. / Stufe 10 mahlen

200 g Butter
1 Prise Salz
5 Eier
125 g Mehl
2 TL Backpulver
120g Zitronenjoghurt

Restliche Zutaten bis und mit gemahlenen Pistazien zu dem Zitronenpuderzucker geben und für 20 Sek. / Stufe 4 vermischen.

In der vorbereiteten Kuchenform etwa 45 Minuten backen. Komplett abkühlen lassen.

6 EL Holunderblütensirup
5-6 EL Erdbeerkonfitüre

Kuchen auslösen, evtl. Ober­fläche gerade schneiden. Kuchen dann waagerecht halbieren. Mit Sirup beträufeln, Konfitüre aufstreichen, wieder zusammen­setzen.

Für den Belag

200g Sahne, kalt

In den sehr sauberen Mixtopf geben. Schmetterling/Rühraufsatz einsetzen und Sahne mit Sichtkontakt bei Stufe 3,5 schlagen. Dann in eine Schüssel umfüllen.

300 g Ricotta
3 EL Holunderblütensirup
4 EL Zitronensaft (BIO)
1 Pack Sofortgelatine (Gibt es in den grösseren Coops in der Schweiz)
5 EL Puderzucker

Für 20 Sek./ Stufe 4 schlagen. Schlagsahne mit Spatel unterrühren. Pistazienkranz auf eine Tortenplatte setzen, mit der Creme umhüllen. Mindestens 1 Stunde kaltstellen.

4 EL Erdbeer-Limes  (Rezept gibt von Cookidoo.de)
600g Erdbeeren
einige gehackte Pistazien
Betty Bossi Himbeerstreusel (Coop)

Vorm Servieren Erdbeeren wa­schen, abtropfen lassen, putzen und in Stücke schneiden. Mit Erdbeer-Limes beträufeln. Die Erdbeeren auf dem Kuchen anrichten und mit den gehackten Pistazien und Himbeerstreusel bestreuen und geniessen.

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En Guete!

„Normale“ Rezepte umwandeln

Wenn ich meine Begeisterung für den Thermomix® teile, höre ich manchmal, dass ein Hinderungsgrund sich diesen tollen Küchenhelfer zuzutun, daran liegt, dass einige das Gefühl haben, sie müssten nun alles mit der Guided Cooking Function (Geführte Kochfunktion) machen müssten und auf ihre alten Rezepte verzichten müssen.

  1. Der Thermomix® muss nicht alle Abläufe ersetzen, auch wenn er viele ersetzen kann.
  2. Niemand zwingt einen nur noch und ausschliesslich den Thermomix® zum Kochen zu benutzen und auf alles andere zu verzichten. Auch ich nutze viele meiner Küchengadgets nach wie vor. Manchmal, wenn ich die Zeit und die Muse hab, nehme ich sogar das gute alte Küchenmesser hervor und zerkleinere das Gemüse auch noch von Hand, ganz einfach, weil es ein schöner Akt ist und ich die Textur des Gemüses so noch selber bestimmen kann. (e.g. schöne Rauten schneiden)
    Oft mache ich nur die Vorspeise/Nachspeise oder eine Beilage im Thermomix®, den Rest auf dem Herd.

Eigene Rezepte für den Thermomix® umzuschreiben ist gar nicht so schwer. Es gibt jedoch einige Tricks zu beachten. Anfängern empfehle ich erst mal einige Zeit nach dem gründen Grundkochbuch (GKB) zu kochen. Wer ein bestehendes Rezept umschreiben will, empfehle ich ein ähnliches Rezept im GKB oder auf Cookidoo® zu suchen und dies als Vorlage zu benutzen.
Ansonsten geben die Seiten 26-26 im GKB gute Anhaltspunkte, wie man ein Rezept umschreiben kann.
(ich habe Euch unter dem Schokokuchenrezept noch einige Tipps zusammengefasst, welche ich so nicht im Buch gefunden hatte.

Hier jedoch ein Beispiel, wie man ein Betty Bossi Kuchenrezept vollständig mit dem Thermomix® herstellen kann.

Hier erst mal das Original-Betty Bossi Rezept:

Betty Bossi Schokoladentorte

Hier das umgewandelte Thermomix® Rezept:

Springform 24cm Ø gut einfetten (ich nehme hierfür mein geliebtes Backtrennmittel)

6 Eiweiss Rühraufsatz (Schmetterling) aufsetzen und für 6 Min. / Stufe 3,5 steifschlagen.  Den Eisschnee in eine Schüssel umfüllen und zur Seite stellen.Den Mixtopf ausspülen und trocknen.

Hier einige Tipps rund ums Eiweiss-schlagen: https://www.zaubertopf.de/eischnee-thermomix-rezept/

Achtung: Wenn das Eiweiss lange herumsteht, kann es sein, dass es sich wieder verflüssigt. Daher erspare ich mir persönlich oft das Eiweissschlagen mit dem Thermomix® und nehme den Bamix oder den Handmixer kurz zur Hand um das Eiweiss zu schlagen kurz bevor ich es benötige.

125g Mandeln, ganz Für 8 Sek / Stufe 7 fein reiben und in eine Schüssel geben. Alternativ kann im Schritt 6* auch 125g bereits geriebene Mandeln dazu gegeben werden.
125 Zwieback, grob zerbrochen Für 10 Sek / Stufe 4 zermahlen und in eine Schüssel geben.
200g schwarze Schokolade, in Stücken

(Crèmant oder 72% schwarze Schokolade)

3 EL Wasser

Für 10 Sek. / Stufe 9 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben

 

 

…. und mit dem Wasser für 4 Min. / 37°C / Stufe 2 schmelzen.

150g Butter, weich
230g Zucker
6 Eigelb
1 Prise Salz
½ Päcklein Vanillezucker (od. 1 gehäufter TL selbst-gemachter Vanillezucker)
Zur geschmolzenen Schokolade geben und für 20 Sek. / Stufe 2.5 verrühren.
*(SCHRITT 6) Jetzt den Zwieback und die Mandeln dazugeben und nochmals für 20 Sek. / Stufe 2,5 dazugeben.
Eischnee 20 Sekunden im Linkslauf /Umkehrstufe 3 unterheben. Wer er vorzieht, kann dies auch gerne von Hand machen.

Masse in vorbereitete Springform geben und auf unterster Rille bei 180°C Ober-Unterhitze (160°C Umluft) für 50-60 Min. backen. Nach 50 Min. die Garprobe mit Stricknadel oder Holzspiess machen. Kuchen auf Gitter abkühlen lassen. Springform erst nach 5-10 Min. lösen.

GLASUR:
375g Zucker (Alternativ 375g Puderzucker verwenden)

4 EL Wasser
1-2 EL Kirsch

4 EL Schokoladenpulver

20 Sek / Stufe 10 pulverisieren und eventuell mit dem Spatel etwas nach unten schieben.

Wasser und Kirsch dazugeben und für 10-20 Sek. / Stufe 2 glattrühren und 1-2 Essl in einen Spritzsack mit feiner Tülle oder eine selbstgedrehte Papiertülle geben

Zur restl. Glasur geben nochmals 10 Sek / Stufe 2 glattrühren. Evtl. ein paar Tropfen Wasser darunter geben. Masse sollte streichfähig sein.

Schokoladenglasur über den erkalteten Kuchen geben. Dann gleich mit der weissen Glasur aus der Mitte heraus entweder 5-6 zentrische Kreise ziehen oder eine lange Spirale. Dann mit dem spitzen Messer erst von innen heraus 8 mal ziehen und dazwischen 8 mal von aussen nach innen.

Hier nun noch einige Tipps, welche nicht im GBK stehen:

  1. Kneten
Je weicher die Konsistenz eines Teiges ist, desto weniger lang müssen diese geknetet werden.

Weiche Teige (Pizza-, Focaccia, Zopf-, Brioche, Baguette- und Weissbrotteige):   2 Min.
Härtere Teige (Roggenbrot, Vollkornbrot, Körnerbrot):                                            2.5 Min.
Wähenteig/Kuchenteig, Blätterteig:                                                                               1-2 Min.

2.      Schmelzen

Der Thermomix® erleichtert das Schmelzen ungemein, weil er auch automatisch rührt und die Temperatur reguliert werden kann. So brennt nichts an. Schokolade kann so bei 37-40°C wunderbar und ganz einfach geschmolzen werden.

Schokolade Schmelzen:            200g Schokolade in Stücken. Für 10 Sek. / Stufe 9 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben und für 4 Min. / 37°C / Stufe 2 schmelzen.

Schokoladen-Ganache:             200g Schokolade in Stücken.  Für 10 Sek. / Stufe 9 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben und für 5 Min. / 37°C / Stufe 1 schmelzen. Sahne dazu giessen und 20 Sek. / Stufe 2.5 verrühren.

Butter schmelzen:                     3 Min. / 55°C / Stufe 2.

  1. Mahlen

Wichtig ist es erst zu mahlen, bevor ihr mit dem Rezept beginnt. Das spart Zeit und ihr müsst weniger reinigen.

Körner mahlen:             maximal 250g Körner für 1 Min. / Stufe 10 mahlen.
(bei 500g lieber 2 Durchgänge machen)

Gemahlene Nüsse:        200g ganze Nüsse 10 Sek. / Stufe 7

Puderzucker:                200g Kristallzucker 20 Sek. / Stufe 10

Tipp: Bei Puderzucker und Körnern, Backpapier unter den Deckel geben, dann staubt es nicht so und Deckel bleibt sauber.

  1. Rührteig vermengen/mixen:

Rührteige kann man auf zweierlei Arten herstellen. Entweder man gibt alle Zutaten gleichzeitig in den Topf und vermengt diese so zusammen, oder man mixt erst die nassen Zutaten zusammen und gibt erst dann die trockenen Zutaten dazu.

Der Thermomix hat jedoch genug Kraft alle Zutaten in kurzer Zeit gleichzeitig in einen glatten, homogenen Rührteig zu verwandeln.

Teig- alles zusammen (All-in-One):        30-45 Sek / Stufe 4

Erst feucht…:                                        30 Sek. / Stufe 3
…. dann tocken Methode:                     45 Sek. / Stufe 4
(gegebenenfalls mit Spatel im Topfdeckel nachhelfen)

  1. Rezepte halbieren

Alle Rezepte in den Kochbüchern und auf Cookidoo® können halbiert werden. Hier jedoch bei Varoma Gerichten, die Zeit um ca. 3 Min. verkürzen.

  1. Rezepte verdoppeln

Viele Rezepte können verdoppelt werden. Achted jedoch darauf, dass ihr nicht über das Maximum der Mixtöpfe kommt. Der Mixtopf des TM5® fasst 2,2 Liter und der TM31® knapp 2 L.

Die Zeit für die doppelte Teigmenge sollte um 30 Sekunden ergänzt werden. Für Kuchenteige bleibt die Zeit jedoch bei 20 Sekunden. Ich würde jedoch sagen, dass ihr nicht mehr als 1 Kg Mehl benutzen solltet.

Generell würde ich die Zeit nur um ca. 25-30% ergänzen. (z. Bsp. ist die Zeit für 1 Portion liegt bei 3 Min – wäre es bei der doppelten Menge 4 Min = 3Min + 1 Min (=30%).

Bei Varoma Gerichten die Zeit um ca. 3 Min. ergänzen.

  1. Verhindern von Anbrennen des Mixtopfs

Wenn Ihr Käse reibt für ein Gericht (z. Bsp. Risotto oder Gemüsepaste für Gemüsebrühe) wird dieses immer erst gerieben. Ich empfehle danach den Mixtopf kurz auszuspülen und zu trocken, das verhindert, dass Euch das Gericht unten am Mixtopf anbrennt.