Fluffige Naanbrote nicht nur zu Curries ein Hit

Fluffig feines Naan ( Indisches Fladenbrot)

ZUTATEN

6 grosse Stücke (oder wahlweise 8 kleinere)

150 g Milch

2,5 EL Zucker

10 g Hefe

500 g Weissmehl

1 TL Backpulver

2 EL Olivenöl

150 g Gruechischer Joghurt

1 Ei

1 TL Salz

(optional 20g Schwarzkümmel)

Knoblauchöl:

30 g gutes Olivenöl

1 Knoblauchzehe, bei größerer Menge Öl, mehr Knobli

1 Prise Salz

1 Prise Pfeffer

ZUBEREITUNG

Milch, Zucker und Hefe in den Mixtopf geben und 2,5 min./37 °C / Stufe 1 erwärmen, danach 30 min. im geschlossenem Mixtopf ruhen lassen.

Danach die restlichen Zutaten zufügen und 3 min./ Teigstufe vermischen.

Den Teig in eine geölte Schüssel umfüllen und an einem warmen Ort mindestens 2 Stunden (oder besser länger – wir benutzen hier wenig Hefe) gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat. ( ich hab den Teig morgens um 10 Uhr gemacht und Abends um 17.30 gebacken)

Teig aus der Schüssel nehmen und auf der unbemehlten Arbeitsfläche kurz mit der Hand durchkneten. Danach den Teig in 6-8 gleichgroße Teile teilen und zu einer Kugel formen.

Eine beschichtete Pfanne ohne Öl erhitzen – währenddessen aus einer Teigkugel einen Fladen (in Pfannengröße bei 6 sonst etwas kleiner) ausrollen.

Sobald die Pfanne heiß ist, den Fladen in die Pfanne geben und die Temperatur sofort etwas reduzieren.

Jetzt ist es wichtig, den Fladen zu beobachten. Pro Seite benötigt jeder Fladen etwa 1 -2 min. Wenn die erste Seite Blasen wirft, umdrehen und fertig backen.

Alle 6 Fladen fertig backen.

Variation mit Knoblauch-Öl:Etwas Olivenöl mit frisch gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer vermischen und damit die fertig gebackenen Naan-Fladen bestreichen

Variation mit Schwarzkümmel:

20 g Schwarzkümmelsamen mit dem Teig verkneten.

Passt gut zu Curries anstelle von Reis oder aber auch mal zu einem guten Salat.

Seelenwärmer-Butter-Chicken-Curry

Heute ist ein grausiger, regnerischer Tag. Ein Tag, an dem man sich am liebsten auf dem Sofa unter einer Decke einkuschelt, seine Katze krault und ein gutes Buch geniesst.

Von dem Sommer muss ich mich wohl oder übel langsam verabschieden.

Da gibt es nichts besseres, als ein Seelenwärmer-Butter-Chicken-Curry, um sich etwas aufzumuntern.

Falls Ihr erst das Garam Masala machen wollt, dann findet ihr das Rezept in meinem letzten Beitrag.

ZUTATEN

  • 150g Cashew-Kerne oder geschälte Mandeln
  • 700g Hühnerbrust in 2-3cm Würfel geschnitten
  • 300g Vollrahm/ Sahne oder Kokosmilch
  • 50g Honig
  • 1 Bund frischer Koriander gehackt

Marinade:

  • 1/2 Essl. Himalaya-Salz
  • 1/4 – 1/2 TL Chillipulver
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Tandoori-Gewürz – optional
  • 10g frischer Ingwer in Scheiben
  • 1 Knoblauchzehe
  • 15g Apfelessig

Tomatenpaste:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 10g Ingwer in Scheiben
  • 30g Apfelessig
  • 1 Dose Tomaten in Stücken (400g)
  • 140g Tomatenpurée

Zwiebelsauce:

  • 200g Zwiebeln, halbiert
  • 130g Butter in Stücken
  • 1 Zimtstange
  • 3 Gewürznelken
  • 5 Kardamonkapseln, Nur Samen in Mörser zerstossen
  • 1 Sternanis
  • 1 Tl Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Fenchelsamen (optional)
  • 1 TL geräucherter Paprika
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Himalaya-Salz

ZUBEREITUNG

  1. Cashew-Kerne in den Mixtopf geben und für 10 Sek./ Stufe 9 malen und in eine Schüssel zur Seite stellen.
  2. Ohne die Schüssel zu waschen, alle Zutaten der Marinade in den Mixtopf geben. 2 Sek. / Turbostufe mit Spatel hinunter stossen. Dies 3x wiederholen.
  3. Nun die Hühnerwürfel unterrühren und 10 Sek. / Linkslauf Stufe 2 mischen. Das Fleisch samt Marinade in eine 2. Schüssel geben und zur Seite stellen.
  1. Ohne die Schüssel zu waschen, alle Zutaten für die Tomatenpaste in den Mixtopf geben und 1 Min. / Stufe 8 mixen. Die Paste in eine 3.Schüssel zur Seite stellen.
  1. Ohne die Schüssel zu waschen, Zwiebel in den Mixtopf geben 5 Sek. / Stufe 5 zerkleinern und mit Spatel runterschicken.
  2. 70g Butter hinzufügen und für 10 Min. / 100 °C/ Stufe2 dämpfen
  3. Restliche Butter, Zimt, Nelken, Kardamonsamen, Sternanis; Kümmel, Fenchel und Paprika hinzufügen und 5 Min. / 100 °C/ Sanftrührstufe Linkslauf mitdämpfen
  4. Jetzt den Garam Masala, das Salz und die Tomatenpaste hinzugeben und 4 Min. / Varoma / Linkslauf Sanftrührstufe kochen lassen
  5. Nun das marinierte Huhn hinzufügen und einmal mit mit dem Spatel unter Sauce rühren. Deckel schließen und 12 Min. / 100 °C / Linkslauf Sanftrührstufe mixen
  6. Jetzt die gemahlenen Cashewkerne, den Rahm und den Honig hinzufügen, wieder kurz durchrühren, dann 4 Min. / 100 °C / Linkslauf Sanftrührstufe weiterköcheln lassen.
  7. Curry in eine Thermoschüssel ( z. Bsp. von Betty Bossi) oder eine vorgewärmte Schüssel geben, die Zimtstange und Anisstücke entfernen und den gehackten Koriander unterrühren. Zudecken und 10 Min. Durchziehen lassen.

Während das Huhn köchelt, Basmati- Reis kochen oder Naanbrote backen.

Ich war heute faul und hab fertige Naan aufgebacken. Frische sind jedoch 10x besser und der kleine Aufwand lohnt.

Garam Masala – Frisch gemahlen

Ich liebe Kräuter, Gewürze und Würzmischungen, wie Garam Masala.

Noch mehr liebe ich es mit meinem Thermomix® selber Gewürzmischungen und Kräutersalze herzustellen. Es ist so einfach und geht schnell, also kein G.rund mehr 08-15 Gewürze zu benutzen, von denen man nicht weiß wie lange sie bereits im Regal stehen.

Ich kaufe meine Gewürze gerne bei Spezialisten und Gewürzfeen wie Nana Rittgardt von Nanna’s Bunter Küche in Zürich oder St. Gallen. Da stimmt die Qualität und herrliche Gewürzgeschichten gibt es noch dazu.

Garam Masala

  • 1/4 TL Muskat
  • 1 Langer Pfeffer halbiert oder 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TLKreuzkümmel
  • 2 TL Kardamonsamen*
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 TL Koriander
  • 3 Zimtstangen, zerbrochen
  • 1 TL Gerwürznelken

* ca. 3 TL Kardamonkapsel mit der flachen Seite eines großen Messers oder mit einem Pfannenboden zerdrücken und die Samen auslösen. Die Lehren Kapseln wegwerfen bezw. kompostieren.

  1. Gewürze in den Mixtopf geben und bei 4 Min. / 100 °C / Sanftrührstufe rösten.
  2. 3 Min. Abkühlen lassen
  3. Zwischen Deckel und Mixtopf ein Backpapier einspannen. Das verhindert das zustauben des Mixtopfdeckels.

4. Mischung 1 Min. / Stufe 10 mahlen und in ein luftdichtes Glas abfüllen.

Die Kunst des Kürzertretens

Manchmal zwingt uns das Leben etwas kürzer zu treten, eine Pause einzulegen, sich selbst etwas bewusster zu werden und liebevoller mit sich selbst umzugehen.

Ihr merkt schon, ich bin mal wieder soweit, sprich meine lädierte Schulter sagt mir: “ Jetzt ist es mal genug, halt ein und sei achtsam und geduldig.“

Manchmal sagt sie auch: „Stop, spinnst Du? Das tut weh! Nimm gefälligst Deinen andern Arm. Wofür hast Du zwei?“

Tja, wenn das so einfach wäre. Ich würd ja gerne so viele schöne Dinge basteln, feines Essen kochen und und und… aber es soll halt derzeit nicht sein.

Was ich ich solchen Momenten sehr gerne tu, ist in Kochbüchern oder Blogs schmöckern und mir auszumalen, wie wohl das eine oder andere Rezept schmeckt oder wem ich dies nun gerne kochen täte, was ich noch hinzufügen, ersetzen oder ändern würde…

Ich hab dabei Tante Malis Gartenblog entdeckt. Herrlich unterhaltsam und das grüne Apfelchutney steht bei mir ganz oben auf der „Will ich mal probieren“ – Liste.

Wer der Welt etwas entfliehen will, sich Ideen für und aus seinem Garten sucht, schmunzeln will und herausfinden will, wer den nun die Tante Mali ist, dem kann ich diesen Blog definitiv weiterempfehlen.

Zwetschgendatschi für ein Geburtstags-Trasch(i)…  

Paps Augen leuchten, wenn er von Zwetschgendatschi spricht. Meine Oma scheint das öfters gemacht zu haben oder zumindest ass er es wohl oft in seiner Jugend in Bayern.

Ich mein mich auch an so einen Zwetschgendatschi von meiner Oma erinnern zu können. Aber vielleicht spielt hier auch einfach meine Fantasie einen Streich. Ich war leider noch sehr jung als Oma starb. Ich weiss jedoch, dass sie wirklich fein kochen konnte und die Vorratskammer im Hause meiner Grosseltern zeugte auch noch Jahre nach ihrem Tod davon….eingelegtes Gemüse, Marmeladen, Sanddornmark und und und…

Zwetschgen mag ich sehr, allerdings nur, wenn sie verkocht/gebacken sind. Roh vom Baum oder vom Supermarkt sind sie mir meist zu sauer. Ich bin auch eigentlich keine wirklich Süsse und mag es lieber herzhaft, aber um Bayrisch-Österreichische Mehlspeisen, Topfen-Gerichte und Kuchen komm auch ich, Ex-Bayerin, nicht rum. Liegt wohl in den Genen.

Heute feiert Pap seinen 83 Geburtstag und auch mein lieber Onkel Stefan und seine Frau Maria sind zu Besuch. Grund genug mal wieder einen feinen Zwetschendatschi zu machen.

Das Rezept von meiner Oma hab ich leider nicht, so dass ich kurzerhand ein Rezept von Alfons Schuhbeck für den Thermomix® umgeschrieben hab – siehe unten.

Wer keinen Thermomix® hat kann hier das Original-Rezept anschauen.

Zwetschendatschi

Zutaten für 1 Backblech:

Ein Backblech mit flüssiger Butter bestreichen und mit Mehl bestäuben. (Alternativ mit Backtrennmittel bepinseln)

·      Für den Teig:

·      125 ml Milch

·      20 g Hefe

·      50 g Zucker

·

Zusammen im Mixtopf für 2 Min / 37°C / Stufe 2 auflösen

·      300 g Mehl

·      2 Eigelb

·      1 Fläschen Bittermandel-Öl
(oder 1 EL Amaretto oder anderen Mandellikör)

·      1 Prise Salz

·      ½ Vanillemark, ausgekratzt

·      ½ Bio-Zitronenschale, abgerieben

·      50 g Butter

Hinzugeben und für 3 Min. / Teigstufe zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und das Blech damit auslegen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.

·      Für den Belag:

·      50 g Biskuits (z.Bsp. Löffelbisquit)

Im Mixtopf für 3 Sek. / Stufe 9 zermahlen und den ausgerollten Teig damit bestreuen.

·

·      2 kg Zwetschgen

Die Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und jede Zwetschgenhälfte längs etwa bis zur Mitte einschneiden. Dann den Teig dicht mit den Zwetschgenhälften belegen.

·      50 g Zucker

·      ½ TL Ceylon Zimtpulver

Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel vermischen und über die Zwetschgen streuen.

·      Für die Streusel:

·      125 g Mehl

·      90 g Zucker

·      1 EL Vanillezucker, selbstgemacht

·      100 g Butter

·      1 Prise Salz

·      Ceylon-Zimt

Im Mixtopf für 15 Sek / Stufe 4 mischen.

75 g Mandelblättchen oder Mandelstifte

Von Hand unter die Streusel mischen

Die Streusel gleichmäßig auf dem Zwetschgendatschi verteilen und den Kuchen nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen.

Den Zwetschgendatschi im Ofen auf der mittleren Schiene 30 bis 40 Minuten goldbraun backen.

Herausnehmen, auskühlen lassen und den Kuchen in Stücke schneiden.

Den Datschi nach Belieben mit geschlagenem Rahm servieren oder wer es sehr süss mag, Zimt-Zucker zum Bestreuen dazu reichen.

En Guetn! En Guete! Happy Birthday, Pap!

DIY für den Garten – Pflanzenstecker

Letztes Wochenende hab ich auf Pinterest geschmökert und bin über diesen hübschen Blog einer Jungmama aus Wien mit einer kreativen virtuellen Feder und noch kreativeren Ideen.

Sie nennt sich selber „littlebee“ (kleine Biene) und das scheint sie auch zu sein. Sie bastelt, kocht, gärtnert, hat 3 Söhne und füllt nicht nur ihren Blog mit Leben, sondern schreibt auch für andere. Hut ab, sag ich da nur.

Diese Woche kam ich mir selber wie ein kleines Bienchen vor…fast jeden Abend war ich kreativ.

Am Mittwoch hab ich neben meinen Bagels und den Nudeln noch Planzenstecker mit Tafellack gebastelt, welche ich bei „littlebee.at“ gefunden hatte. Hübsch sind sie geworden, findet ihr nicht auch?

Hat Spass gemacht und werde ich sicher wieder machen für mich, aber auch als Geschenk – Vielleicht mit meiner Enkelin, wenn sie etwas älter ist.

Coole Idee, danke Michaela!